30 April 2026, 02:11

Tragischer Straßenbahnunfall in Bremen: 73-Jährige stirbt nach doppeltem Zusammenstoß

Eine rote und weiße Straßenbahn, die in einen Unfall auf der Straße verwickelt ist, mit ein paar Menschen in der Nähe und einem Gebäude im Hintergrund.

Tragischer Straßenbahnunfall in Bremen: 73-Jährige stirbt nach doppeltem Zusammenstoß

73-Jährige nach Straßenbahnunfall in Bremen-Tenever gestorben

Am Montagnachmittag ist eine 73-jährige Frau im Bremer Stadtteil Tenever von einer Straßenbahn erfasst worden und später ihren Verletzungen erlegen. Der Vorfall ereignete sich auf der Sankt-Gotthard-Straße, wo Rettungskräfte später durch eine große Menschenmenge behindert wurden, die sich an der Unfallstelle versammelte.

Die Frau wurde zunächst von einer Straßenbahn erfasst und stürzte anschließend auf die Gleise. Kurze Zeit später überrollte sie eine zweite Straßenbahn frontal, wodurch sie schwere Kopfverletzungen erlitt. Beide beteiligten Straßenbahnfahrer erlitten einen Schock und mussten medizinisch versorgt werden.

Die Bergungsarbeiten wurden durch etwa 250 Schaulustige erschwert, die sich weigerten, den Bereich zu räumen. Die Polizei griff ein, nahm Personalien auf und beschlagnahmte das Handy einiger Personen, die wiederholte Aufforderungen, die Stelle zu verlassen, ignorierten. Die Straße blieb bis etwa 17:45 Uhr vollständig gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen in der Umgebung führte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Behörden prüfen nun, ob rechtliche Schritte gegen diejenigen eingeleitet werden, die die Rettungskräfte behindert haben. Mögliche Strafen reichen von Geldbußen bis zu Haftstrafen von bis zu zwei Jahren.

Der Vorfall hat eine Überprüfung möglicher Anklagen gegen Zuschauer ausgelöst, die die Rettungsmaßnahmen behindert haben. Nach der Freigabe der Straße normalisierte sich der Verkehr wieder, doch die Ermittlungen zum Unfallgeschehen laufen weiter. Beide Straßenbahnfahrer erhalten nach dem traumatischen Ereignis Unterstützung.

Quelle