21 December 2025, 06:28

Trauer in der deutschen Ford-Branche: Heinrich Ebber verstorben

Eine Reihe von Oldtimern vor einer Wand mit verschiedenen Zubehörteilen geparkt, mit einer Säule auf der linken Seite.

Trauer in der deutschen Ford-Branche: Heinrich Ebber verstorben

Trauer in der deutschen Ford-Branche: Heinrich Ebber verstorben

Die deutsche Ford-Händlerschaft verliert eine prägende Persönlichkeit: Heinrich Ebber, langjähriger Unternehmer und Chef der traditionsreichen Ebber-Gruppe aus Borken, ist im Alter von 92 Jahren gestorben.

  1. Dezember 2025, 05:41 Uhr

Heinrich Ebber, eine der führenden Figuren im deutschen Ford-Händlernetz, ist im Alter von 92 Jahren verstorben. Der langjährige Leiter der Ebber-Fischer Autohaus-Gruppe starb am 14. Dezember 2025 und hinterlässt ein bedeutendes Erbe in der Automobilbranche. Das von ihm geführte Unternehmen, 1921 gegründet, wird seit seinem Rückzug im Jahr 2021 unter neuer Führung weitergeführt.

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Jahrzehntelang prägte Ebber die Ebber-Fischer Autohaus-Gruppe mit Sitz in Borken. Unter seiner Ägide expandierte das Unternehmen in ganz Nordrhein-Westfalen und eröffnete Standorte in Bocholt, Kleve, Rees, Münster und Lünen. Zu seinen strategischen Übernahmen zählten das Autohaus Hörbelt in Kleve (2010), das Autohaus Fischer in Münster (2016) sowie das Autohaus Rörentrop in Lünen (2018).

Als überzeugter Fürsprecher der Marke Ford galt Ebber als Unternehmer, der die Werte des Konzerns wie kaum ein anderer verkörperte. Kollegen und Branchenkenner erinnerten sich an ihn als einen „wahren Automobil-Vorreiter“, der sich mit großer Hingabe für das von ihm mitaufgebaute Unternehmen einsetzte. Nach seinem Rückzug 2021 übergab Ebber die Geschäftsführung an Georg Dillhage, der seither als alleiniger geschäftsführender Gesellschafter amtiert. Der Wechsel markierte das Ende einer Ära für die familiengeführte Gruppe, die im selben Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feierte.

Ebbers Tod hinterlässt eine spürbare Lücke in der deutschen Automobilwirtschaft. Die Ebber-Fischer Autohaus-Gruppe führt ihre Aktivitäten unter Dillhages Leitung fort und bleibt an sechs Standorten präsent. Die Zukunft des Unternehmens baut auf dem Fundament auf, das Ebber durch jahrzehntelanges Wirken und stetige Expansion geschaffen hat.