22 March 2026, 20:18

Über 1.000 Menschen demonstrieren in Köln gegen Rassismus und für Solidarität

Eine Gruppe von Menschen in Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden und Bäumen im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel.

Über 1.000 Menschen demonstrieren in Köln gegen Rassismus und für Solidarität

Mehr als tausend Menschen versammelten sich am Dienstag in Köln, um gegen Rassismus zu protestieren. Die Demonstration fand anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt. Die Teilnehmer trugen Fahnen und Schilder mit Botschaften, die Gleichberechtigung und Solidarität forderten.

Der Demonstrationszug startete am Südermannplatz und zog sich entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz. Die Veranstalter hatten mit deutlich höheren Teilnehmerzahlen gerechnet – die Polizei hatte zunächst mit bis zu 10.000 Teilnehmern kalkuliert. Am Ende beteiligten sich jedoch etwas mehr als 1.000 Menschen am Marsch.

Unter den Demonstranten befand sich auch ein Wagen des Satirikers Jacques Tilly, der sich kritisch mit der rechtspopulistischen AfD auseinandersetzte. Viele Protestierende hielten Schilder mit Aufschriften wie "Herz statt Hass" und anderen antidiskriminierenden Parolen hoch. Die Kundgebung war Teil breiterer Aufrufe lokaler Initiativen, die sich gegen Rassismus in der Stadt engagieren.

Obwohl keine genauen Zahlen zu Anti-Rassismus-Protesten in Köln der vergangenen fünf Jahre vorliegen, ziehen vergleichbare Großdemonstrationen in Städten wie Berlin, München oder Hamburg in der Regel mehr Teilnehmer an. Da es keine einheitliche öffentliche Quelle gibt, die diese Zahlen systematisch erfasst, gestalten sich Vergleiche schwierig.

Die Demonstration endete friedlich am Rudolfplatz. Veranstalter und Teilnehmer nutzten die Kundgebung, um auf die anhaltenden Kämpfe gegen rassistische Diskriminierung aufmerksam zu machen. Trotz der geringeren als erwarteten Beteiligung spiegelte die Aktion die fortlaufenden lokalen Bemühungen wider, Ungleichheit entgegenzutreten.

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