Ulms Rathaus fällt an die Narren – bis zur Fastnacht 2026 in ihrer Hand
Klothilde BergerUlms Rathaus fällt an die Narren – bis zur Fastnacht 2026 in ihrer Hand
Ulms Rathaus ist wieder in der Hand der Fasnacht 2026
Während der Fasnetsfeierlichkeiten haben die Ulmer Narren das Rathaus gestürmt und die symbolische Macht bis zum Faschingsdienstag 2025 übernommen. Lokale Politiker beteiligten sich am bunten Treiben und erschienen in Verkleidung – ganz wie es die Tradition verlangt.
Oberbürgermeister Martin Ansbacher und Neu-Ulms Bürgermeisterin Katrin Albsteiger mischten sich unter die Feiernden. Ansbacher gab sich als "Super Martin", während Albsteiger als Prinzessin Peach auftrat. Trotz ihrer offiziellen Ämter mussten sich beide den scherzhaften Herausforderungen der Narren stellen.
Die Stadtverantwortlichen wurden mit Limbo-Wettkämpfen, Menschenpyramiden und kniffligen Fragen auf die Probe gestellt. Zwar wehrten sie sich zunächst, doch am Ende übergaben sie das Rathaus freiwillig an die Narren. Die Verwaltung erkannte die "Machtübernahme" als Teil der langjährigen Bräuche der "fünften Jahreszeit" an.
Bis zum Faschingsdienstag 2026 bleibt das Gebäude nun in der Hand der Fasnacht. Ihre Besetzung markiert ein weiteres Jahr voller Fasnet-Tradition in Ulm.
Vor der symbolischen Übergabe lieferten sich Beamte und Narren noch einen heiteren Wettbewerb. Während der gesamten Feierlichkeiten bleibt das Rathaus unter der Kontrolle der Jecken. Die Tradition lebt – als fester Bestandteil der Ulmer Fasnet.






