05 June 2026, 17:30

Ulrike Guérot verliert Rechtsstreit um Plagiatsvorwürfe gegen Uni Bonn

Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot verliert erneut vor Gericht

Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot verliert erneut vor Gericht - Ulrike Guérot verliert Rechtsstreit um Plagiatsvorwürfe gegen Uni Bonn

Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot hat ihren Rechtsstreit gegen die Universität Bonn verloren, nachdem sie wegen Plagiats entlassen worden war. Das Landesarbeitsgericht Köln bestätigte die Entscheidung der Hochschule und urteilte, dass ihre Kündigung rechtmäßig sei. Damit endet ein Konflikt, der mit ihren umstrittenen Äußerungen zum Ukraine-Krieg begonnen hatte und sich bereits früher an ihrer Kritik an der Pandemiepolitik entzündet hatte.

Die Universität Bonn hatte Guérot erstmals im Februar 2023 entlassen. Untersuchungen hatten ergeben, dass sie im Rahmen ihres Bewerbungsverfahrens plagiierte Arbeiten eingereicht hatte. Das Arbeitsgericht Bonn wies ihre Klage zunächst ab und bestätigte die Plagiatsvorwürfe.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Guérot, bekannt durch ihren Bestseller „Wer schweigt, stimmt zu“, war bereits während der COVID-19-Pandemie in die öffentliche Diskussion geraten. Damals hatte sie die staatlichen Schutzmaßnahmen scharf kritisiert. Später sorgten ihre Forderungen nach sofortigen Friedensverhandlungen im Anschluss an Russlands Angriff auf die Ukraine für weitere Kontroversen. Kritiker warfen ihr vor, die Rollen von Angreifer und Opfer im Konflikt zu verzerren.

Das jüngste Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln wies ihre Berufung zurück und bestätigte damit die vorherige Entscheidung. Das Gericht schloss zudem weitere rechtliche Schritte aus, wodurch der Fall endgültig abgeschlossen ist.

Mit dem endgültigen Urteil bleibt Guérots Entlassung bestehen, und der Rechtsstreit mit der Universität Bonn ist damit beendet. Ihr Fall hatte nicht nur wegen des wissenschaftlichen Fehlverhaltens Aufmerksamkeit erregt, sondern auch wegen ihrer polarisierenden Positionen zu zentralen politischen Themen. Die Entscheidung bestätigt, dass keine weiteren Rechtsmittel mehr möglich sind.

Quelle