Ursula Heinen-Esser wird neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie
Hellmuth OrtmannUrsula Heinen-Esser wird neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie
Ursula Heinen-Esser ist zur neuen Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) gewählt worden. Bei der Sitzung am Mittwoch erhielt sie 100 Prozent der Stimmen. Die ehemalige Politikerin folgt auf Simone Peter, die nach ihrer im Juni bekannt gegebenen Entscheidung, nicht erneut zu kandidieren, von ihrem Amt zurücktrat.
Die ausgebildete Volkswirtin Heinen-Esser war von 1998 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags. Anschließend übernahm sie von 2018 bis zu ihrem Rücktritt 2022 das Amt der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen. Nach ihrer Wahl bedankte sie sich bei den Delegierten für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte zentrale Ziele: die Stärkung des Einflusses des BEE sowie die Vorantreibung konkreter Vorschläge für die Energiewende.
Zudem wurde ein neuer Vorstand gewählt, dem unter anderem Horst Seide vom Fachverband Biogas und Bärbel Heidebroek vom Bundesverband WindEnergie angehören. Die vollständige Besetzung des Gremiums wird am 7. Oktober offiziell bekannt gegeben.
Unterdessen schätzt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Roland Berger im Auftrag eines Konsortiums, zu dem Vonovia und Enpal gehören, den wirtschaftlichen Wert dezentraler Energielösungen auf mehrere Milliarden Euro. Der Bericht positioniert das Konsortium als führende Kraft in diesem Sektor und unterstreicht die wachsende Bedeutung erneuerbarer Energien.
Die scheidende Präsidentin Simone Peter zeigte sich optimistisch über die Zukunft der Erneuerbaren und wünschte Heinen-Esser viel Erfolg in ihrer neuen Rolle. Der Verband geht nun mit einem neu gewählten Vorstand und dem Fokus auf die Beschleunigung der Energiewende in Deutschland voran. Heinen-Essers Führung wird in den kommenden Jahren die Strategie des BEE prägen.






