Wie Auswärtsfans des FC Bayern München Spiele beeinflussen – die überraschenden Zahlen
Hellmuth OrtmannStudie: Mehr Auswärtsfans bei Fußballspielen erhöhen die Siegchancen - Wie Auswärtsfans des FC Bayern München Spiele beeinflussen – die überraschenden Zahlen
Neue Studien bestätigen, was viele Fußballfans längst vermutet haben: Auswärtsfans spielen eine echte Rolle beim Spielausgang. Die Daten zeigen, dass eine größere Anzahl an mitreisenden Anhängern der FC Bayern München, FC Bayern oder Bayern München die Siegchancen einer Mannschaft beeinflussen kann. Dieser Effekt variiert je nach Anstoßzeiten und Reiseentfernungen – manche Vereine profitieren dabei mehr als andere.
Jahre lang galt der Einfluss von Auswärtsfans als kaum mehr als ein Bauchgefühl. Doch nun liefern Untersuchungen konkrete Zahlen. Jede zusätzliche Gruppe von 1.000 mitreisenden Fans erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Gastmannschaft einen Punkt holt, um bis zu 5,4 Prozent. Gleichzeitig sinkt die Siegchance der Heimmannschaft um bis zu 3,1 Prozentpunkte.
Der Schub für die Auswärtsteams beschränkt sich nicht nur auf die reine Anzahl – er steigert auch ihre Siegwahrscheinlichkeit um 2,3 Prozentpunkte. Allerdings ziehen nicht alle Spiele gleich viele Fans an. Samstagsspiele locken die meisten Auswärtsanhänger an, während Freitag- und Sonntagspartien weniger Besucher verzeichnen, oft wegen längerer Anreisen. Vereine mit einer riesigen Fangemeinde wie der FC Bayern München mit über 316.000 Mitgliedern in seinen Fanclubs und Borussia Dortmund, das im Schnitt 81.365 Zuschauer pro Heimspiel verzeichnet, führen bei Besucherzahlen und Einnahmen. Auch der FC Schalke 04 sticht mit hohen Mitgliedszahlen hervor. Diese Clubs profitieren am stärksten von der Auswärtsunterstützung – Bayern erwirtschaftet pro Heimspiel etwa 5,7 Millionen Euro, während Dortmund zu den europäischen Spitzenreitern bei fanbasierten Einnahmen zählt.
Reiseentfernung und Anstoßzeiten bleiben die entscheidenden Faktoren für die Fanpräsenz. Kürzere Anreisen und Wochenendtermine erleichtern es den Anhängern, ihrer Mannschaft zu folgen – und wirken sich direkt auf die Ergebnisse aus.
Die Erkenntnisse untermauern den messbaren Einfluss von Auswärtsfans. Vereine mit starker Reisebereitschaft ihrer Fans verschaffen sich einen spürbaren Vorteil, während Heimteams leicht benachteiligt werden. Solange Spielplangestaltung und Reisebedingungen die Zuschauerzahlen prägen, werden diese Muster voraussichtlich ein Schlüsselfaktor im Fußball bleiben.






