Wie eine Berufsmesse Schülern die Angst vor der Berufswahl nimmt
Hellmuth OrtmannWie eine Berufsmesse Schülern die Angst vor der Berufswahl nimmt
Berufsorientierungsmesse bringt Schüler und Fachkräfte zusammen
Kürzlich traf eine Berufsausbildungsmesse an der Bettine-von-Arnim-Gesamtschule Schülerinnen und Schüler mit Fachleuten aus der Wirtschaft zusammen. Organisiert im Rahmen der Initiative "Ausbildungsbotschafter" der Industrie- und Handelskammer (IHK), sollte die Veranstaltung jungen Menschen konkrete Berufsperspektiven aufzeigen. Auszubildende aus 27 verschiedenen Unternehmen waren vor Ort, um von ihren Erfahrungen zu berichten und Fragen zu beantworten.
Während der Messe hatten die Jugendlichen die Gelegenheit, sich direkt mit den Auszubildenden über Zugangsvoraussetzungen, den Arbeitsalltag und das Leben in der Berufsschule auszutauschen. Die Themen reichten von Karrierechancen bis zu Gehaltsvorstellungen – so erhielten die Schülerinnen und Schüler ein realistischeres Bild davon, was sie erwartet. Die Botschafter, die unterschiedliche Berufe vertraten, sprachen begeistert über ihre Tätigkeiten und betonten die Vorteile einer praxisnahen Ausbildung.
Auch Christina Moeser vom Arbeitgeberverband Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e. V. unterstützte die Veranstaltung. Ihr Engagement stärkte die Verbindung zwischen regionalen Betrieben und Bildungseinrichtungen und sorgte dafür, dass die Jugendlichen umfassend beraten wurden. Die Zusammenarbeit zwischen Schule, IHK und Fachkräften machte den Tag sowohl lehrreich als auch abwechslungsreich. Obwohl Vertreter aus 27 Unternehmen anwesend waren, wurden keine Firmennamen genannt. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Einblicke statt Markenpräsenz – so konnten die Schülerinnen und Schüler unvoreingenommen verschiedene Berufswege erkunden.
Die Messe bot den Jugendlichen direkten Kontakt zu Auszubildenden und half ihnen, fundiertere Entscheidungen für ihre Zukunft zu treffen. Indem sie die Lücke zwischen Schule und Arbeitswelt schloss, zeigte die Veranstaltung den Wert der beruflichen Ausbildung. Die Organisatoren hoffen, dass ähnliche Initiativen auch künftig junge Menschen bei ihrer Berufswahl inspirieren werden.






