Wie Essens Kulturschaffende im Ersten Weltkrieg Propaganda prägten
Klothilde BergerWie Essens Kulturschaffende im Ersten Weltkrieg Propaganda prägten
Öffentlicher Vortrag beleuchtet Essens Rolle im Ersten Weltkrieg und den Einfluss seiner Kulturschaffenden
Am 6. November 2025 veranstaltet der Historische Verein in der Volkshochschule Essen einen kostenlosen öffentlichen Vortrag, der sich mit der Bedeutung Essens im Ersten Weltkrieg und dem Wirken seiner kulturellen Persönlichkeiten beschäftigt.
Essen galt einst als das "Rüstungsarsenal des Reiches" – ein Titel, den die Stadt ihrer massiven Waffenproduktion in den frühen 1900er-Jahren verdankte. Während des Krieges prägte nicht nur ihre industrielle Stärke den Verlauf des Konflikts, sondern auch ihre Künstler und Intellektuellen formten die öffentliche Meinung.
Unter dem Titel "Essener Kulturschaffende und Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg" wird Robert Welzel, Vorstandsmitglied des Historischen Vereins, erläutern, wie lokale Künstler und Schriftsteller den "Kriegswohlfahrtsdienst" unterstützten. Im Mittelpunkt stehen ihre Rolle bei der Verbreitung von Propaganda und der Mobilisierung der Bevölkerung für die Kriegsanstrengungen.
Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist jedoch online möglich. Die Kursnummer zur Buchung lautet 252.1B006N.
Der Vortrag bietet einen vertieften Einblick in Essens Kriegsgeschichte – von den Fabriken bis zur Kulturszene. Interessierte finden weitere Informationen und können sich unter www.vhs-essen.de anmelden. Die Kooperation zwischen dem Historischen Verein und der Volkshochschule Essen ermöglicht den offenen Zugang für alle.






