11 April 2026, 10:11

Wiesbaden ehrt sieben Karnevalisten mit dem begehrten Stadtorden

Eine Gruppe von Menschen in bunten Kostümen hält verschiedene Gegenstände und steht zusammen vor einem Gebäude während eines Faschingsumzugs, mit Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Wiesbaden ehrt sieben Karnevalisten mit dem begehrten Stadtorden

Wiesbaden ehrt sieben engagierte Karnevalisten aus den AKK-Stadtteilen mit dem renommierten Stadtorden

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Die Auszeichnung würdigt ihr langjähriges Engagement für lokale Bräuche und den Gemeinschaftsgeist. Oberbürgermeister Gerd-Uwe Mende betonte, wie der Karneval in schwierigen Zeiten Zusammenhalt stiftet und die Stimmung hebt.

Die Geehrten wurden für ihre vielfältigen Verdienste um die lebendige Karnevalskultur ausgewählt. Julia Leineweber erhielt die Auszeichnung für ihre Energie als Tänzerin und Trainerin, mit der sie andere für den Karneval begeistert. Florian Kasper wurde für seine Organisationstalent gewürdigt – dank ihm verlaufen die Feiern Jahr für Jahr reibungslos.

Wolfgang Benders Einsatz für die Käsbachfinken brachte ihm Anerkennung ein, da er sich in zahlreichen Bereichen des Vereins engagiert. Sabine Schorsch wurde für ihre Doppelfunktion geehrt: Sie organisiert Sitzungen und kümmert sich um das Wohl der aktiven Mitglieder. Jan Stauders unermüdliche Unterstützung im Hintergrund – etwa beim Bühnenaufbau oder der Zubereitung der traditionellen Metzelsuppe – fand ebenfalls Würdigung.

Karl-Heinz Hoch wurde für jahrzehntelanges handwerkliches Geschick als Wagenbauer ausgezeichnet, dessen Kreationen längst zum festen Bestandteil des Wiesbadener Karnevals gehören. Dunja Weber komplettierte die Liste der Geehrten: Als Tanzmajorette, Trainerin und Zeremonienmeisterin im Dachhof-Präsidium zeigt sie beispielhaften Einsatz.

Die Verleihung des Stadtordens unterstrich die zentrale Rolle dieser Persönlichkeiten für die Pflege der Wiesbadener Karnevalstradition. Ihr Wirken sorgt dafür, dass die Feiern lebendig und inklusiv bleiben und über die AKK-Stadtteile hinweg ein Gefühl der Verbundenheit schaffen. Die Ehrung erinnert zugleich daran, wie bürgerschaftliches Engagement kulturelles Erbe bewahrt.

Quelle