Woolworth ruft weitere Spielzeugfiguren wegen Asbestverdachts zurück
Oswin MosemannAsbest-Verschmutzung? Woolworth erweitert Spielzeug-Rückruf - Woolworth ruft weitere Spielzeugfiguren wegen Asbestverdachts zurück
Woolworth erweitert Rückrufaktion von Spielzeugfiguren wegen Asbestverdachts
Der Handelskonzern Woolworth hat seine Rückrufaktion von Spielzeugfiguren ausgeweitet – diesmal betrifft es die Produktlinien "Stretcherz Street Smash Car" und "Stretcherz Stretch Squad Dinos". Diese reihen sich in die bereits zuvor zurückgerufenen "Stretcherz Slammerz"-Artikel ein. Der Grund: der Verdacht auf Asbestbelastung.
Das Unternehmen betont, dass es sich um eine vorsorgliche Maßnahme handelt – bisher gebe es keine bestätigten Fälle von gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Spielzeuge.
Im Mittelpunkt steht Sand, der in einigen der betroffenen Produkte verarbeitet wurde und Spuren von Asbest enthalten könnte. Woolworth hat alle betreffenden Artikel aus seinen Filialen im gesamten Land entfernt. Kundinnen und Kunden, die die Spielzeuge erworben haben, können diese zurückgeben und erhalten den vollen Kaufpreis erstattet.
Für Rückfragen zur Rückrufaktion wurde eine spezielle Hotline eingerichtet. Bisher hat das Unternehmen jedoch nicht mitgeteilt, wie viele Einheiten betroffen sind oder wie lange der belastete Sand möglicherweise in den Produkten enthalten war.
Ähnliche Rückrufaktionen gab es auch in anderen Ländern. Belgien warnte am 9. Februar 2026 vor Produkten wie buntem Spielsand und Kinetiksand. Auch Australien und Neuseeland zogen Ende 2025 Montessori-Sandtische und andere sandbasierte Spielzeuge aus dem Verkehr – ebenfalls wegen Asbestbedenken.
Der erweiterte Rückruf von Woolworth erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Prüfungen von Asbestrisiken in Kinderspielzeug. Das Unternehmen hat sichergestellt, dass die betroffenen Artikel nicht mehr verkauft werden. Verbraucher mit Fragen können sich an die Hotline wenden oder die Ware gegen Rückerstattung zurückgeben.






