Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach: 3.000 Wohnungen und ein historischer Neuanfang bis 2046
Anto SchülerZanders-Gelände in Bergisch Gladbach: 3.000 Wohnungen und ein historischer Neuanfang bis 2046
Das Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach steht vor tiefgreifenden Veränderungen in den nächsten zwei Jahrzehnten. Geplant sind 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze sowie eine Mischung aus gewerblichen und kulturellen Projekten. Ein wichtiger Meilenstein steht am 30. April 2026 an, wenn der Stadtplanungsausschuss über die Entwicklungsstrategie abstimmt.
Oliver Brügge, der die Ausrichtung des Projekts maßgeblich mitgeprägt hat, schied an diesem Tag als Geschäftsführer der Zanders Entwicklungsgesellschaft (ZEG) aus. Udo Krause übernimmt vorläufig die Leitung, während nach einer dauerhaften Lösung gesucht wird. Brügges Engagement bei der Gründung der ZEG und der strategischen Ausrichtung fand Anerkennung bei Kollegen und lokalen Vertretern.
Noch 2026 beginnen die Abrissarbeiten für neuere Bauten auf dem Gelände. Ziel ist es, das historische Z-Ensemble bis Anfang 2027 freizulegen – ein Schritt, der Investoren und Projektentwickler anziehen soll. Ein potenzieller Förderer hat bereits großes Interesse an einem gemischten Gewerbe- und Hotelprojekt signalisiert.
Die Erschließung des Gebiets wird durch die Eröffnung des Schienenparks am 9. Mai 2026 verbessert. Die neue Verkehrsanbindung soll die Attraktivität des Standorts steigern, insbesondere für jüngere Bewohner. Gleichzeitig geht mit zanders.de eine zentrale Online-Plattform an den Start, die über Fortschritte und Details der Entwicklung informiert. Der Stadtrat stimmt am 12. Mai 2026 endgültig über die Pläne ab.
Das Z-Ensemble, einmal freigelegt, könnte zum Kristallisationspunkt für künftige Investitionen werden. Die Verbindung von historischem Erbe und modernem Potenzial könnte die Entwicklung des Gebiets über Jahre prägen.
Das Zanders-Projekt tritt nun in eine entscheidende Phase ein: Abrissarbeiten und Verkehrsverbesserungen stehen bevor. Bei einer Genehmigung würden Wohnraum, Arbeitsplätze und neue Chancen nach Bergisch Gladbach kommen. Die nächsten Monate zeigen, wie schnell aus der Vision Wirklichkeit wird.






