02 April 2026, 16:11

Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach wird zum modernen Stadtquartier umgestaltet

Ein Blatt Papier mit einer farbcodierten Karte eines geplanten Wohnbaugebiets, mit beschrifteten Abschnitten und begleitendem Text, der Gebäude, Straßen und andere Merkmale beschreibt.

Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach wird zum modernen Stadtquartier umgestaltet

Der Beirat für die Entwicklung des Zanders-Geländes in Bergisch Gladbach trat am 17. und 18. November 2023 zu seiner ersten Sitzung zusammen. Unter der Leitung der Architektin und Stadtplanerin Barbara Brakenhoff lag der Fokus auf dem Projektfortschritt, den zentralen Zielen und den nächsten Schritten zur Umwandlung des ehemaligen Industrieareals in ein modernes Stadtquartier.

An dem zweitägigen Treffen nahmen Mitglieder des Aufsichtsrats der Zanders Entwicklungsgesellschaft (ZEG) teil, darunter Oliver Brügge, Geschäftsführer der ZEG, der die Rahmenbedingungen und Entwicklungsziele für den Zeitraum 2026 bis 2029 darlegte. Ebenfalls anwesend war Reimar Molitor, Geschäftsführer der REGIONALE 2025-Agentur, sowie weitere Beiratsmitglieder: Bart Brands, Prof. Ragnhild Klußmann, Thomas Lennertz und Prof. Christa Reicher.

Themen der Beratungen waren unter anderem der Denkmalschutz, die Bürgerbeteiligung, die Aufwertung von Freiflächen sowie die Umsetzung zentraler Projekte. Der Beirat analysierte den aktuellen Stand des Geländes und die strategischen Prioritäten, wobei der Schwerpunkt auf einer nachhaltigen Stadterneuerung lag. Brakenhoff, die auch dem Fachbeirat der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand angehört, bezeichnete die Sitzung als produktiv und betonte das Engagement des Gremiums für ein zukunftsweisendes Stadtquartier.

Konkrete Meilensteine für die Revitalisierung des Geländes wurden festgelegt: Die Abrissarbeiten sollen bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. Ab 2027 beginnen der Wohnungs- und Gewerbebau, wobei bis 2028 rund 500 Wohneinheiten und Grünflächen entstehen sollen. Die vollständige Umwandlung in ein gemischt genutztes Stadtquartier ist bis 2029 geplant. Das Projekt zählt zu den drei wichtigsten Vorhaben der Stadt; im Rahmen des Rheinisch-Bergischen Masterplans wurden 150 Millionen Euro bereitgestellt, um den Wohnraummangel zu bekämpfen und die Nachhaltigkeit zu fördern.

Der Beirat wird ab 2026 zweimal jährlich tagen, um aktuelle Herausforderungen zu bewältigen und den Fortschritt zu überwachen.

Die Neugestaltung des Zanders-Geländes hat damit deutlich an Fahrt aufgenommen – mit klaren Zeitplänen und gesicherter Finanzierung. Bei der nächsten Sitzung des Beirats werden die weiteren Schritte erörtert, sobald die Abriss- und Bauphasen beginnen. Ziel des Projekts ist es, bis zum Ende des Jahrzehnts eine ausgewogene Mischung aus Wohnraum, Gewerbeflächen und öffentlichen Bereichen zu schaffen.

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