Zeitzeugin berichtet: Wie ein Mädchen den Krieg in Düren überlebte
Anto SchülerZeitzeugin berichtet: Wie ein Mädchen den Krieg in Düren überlebte
Volkshochschule Rur-Eifel veranstaltet kostenlosen Vortrag: „Eine Kindheit in Düren während des Zweiten Weltkriegs“
Am 15. Januar 2026 lädt die Volkshochschule (VHS) Rur-Eifel zu einem kostenlosen Vortrag ein, in dem die Zeitzeugin Marianne Tombeux von ihren Erlebnissen als Sechsjährige während des Krieges berichtet. Unter dem Titel „Eine Kindheit in Düren während des Zweiten Weltkriegs“ erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in Evakuierung, Zerstörung und den mühsamen Wiederaufbau nach 1945.
Marianne Tombeux überlebte als Kind die Bombenangriffe auf Düren. Mit nur sechs Jahren wurde sie aus der Stadt evakuiert, um den Luftangriffen zu entgehen. Nach Kriegsende kehrte sie zurück – und fand ihre Heimat in Trümmern vor.
Im Rahmen des Abends wird Tombeux Auszüge aus ihrem Buch vorlesen, in dem sie ihre Kriegserinnerungen und den Wiederaufbau der Stadt festgehalten hat. Die Veranstaltung findet von 18:00 bis 19:30 Uhr im VHS-Gebäude in der Violengasse statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Interessierte können sich über die Website der VHS Rur-Eifel oder ein Anmeldeformular registrieren. Bei Fragen steht das Organisationsteam unter der Telefonnummer 02421 25-2577 oder per E-Mail unter vhs-rur-eifel@[Website] zur Verfügung.
Der Vortrag bietet eine seltene Gelegenheit, persönliche Schilderungen einer Überlebenden der Dürener Kriegszerstörung zu hören. Tombeux’ Bericht spannt den Bogen von den unmittelbaren Kriegsfolgen bis zum langen Prozess des Wiederaufbaus. Wer teilnehmen möchte, sollte seinen Platz rechtzeitig über die offiziellen Kanäle der VHS Rur-Eifel reservieren.






