23 May 2026, 20:11

Zoll vernichtet 151 unsichere und gefälschte Produkte in Paderborn

HZA-BI: Container aus China am Zollamt Paderborn gestoppt / Zahlreiche nicht zugelassene und markenrechtsverletzende Waren vernichtet

Zoll vernichtet 151 unsichere und gefälschte Produkte in Paderborn

Zollkontrolle in Paderborn: Große Menge unsicherer und gefälschter Waren vernichtet

Bei einer kürzlichen Zollkontrolle im Dienststellensitz der Bielefelder Zollbehörde in Paderborn wurde eine große Charge unsicherer und gefälschter Waren beschlagnahmt und anschließend vernichtet. Die Beamten stellten 106 Produkte fest, die den EU-Sicherheitsstandards nicht entsprachen, sowie 45 Fälschungen, die gegen das Marken- und Urheberrecht verstießen.

Im Rahmen der Aktion wurden unterschiedlichste problematische Waren aufgedeckt – darunter Kinderspielzeug, E-Scooter, Gasherde, Sportartikel und Multimedia-Zubehör. Viele dieser Produkte wiesen erhebliche Sicherheitsmängel auf und durften daher nicht in den EU-Binnenmarkt gelangen.

Neben den Verstößen gegen Sicherheitsvorschriften identifizierten die Zollbeamten zudem Plagiate wie Schlüsselanhänger, Kopfhörer und Ladekabel. Diese Fälschungen führten zu 26 strafrechtlichen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verletzung gewerblicher Schutzrechte. Sämtliche beanstandeten Waren wurden unter Aufsicht des Zolls vernichtet.

Ralf Wagenfeld, Sprecher des Hauptzollamts Bielefeld, betonte die Bedeutung solcher Kontrollen: „Unsere Aufgabe ist es, gefährliche und illegale Produkte vom Markt fernzuhalten. Damit schützen wir nicht nur die Verbraucher, sondern auch ehrliche Unternehmen vor unfairem Wettbewerb.“

Für Rückfragen steht die Zollbehörde unter der Telefonnummer (0521) 3047-1095 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Zu den vernichteten Waren zählten sowohl sicherheitskritische als auch gefälschte Produkte, die somit niemals in den EU-Handel gelangten. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen der üblichen Zollkontrollen, um die Einhaltung von Sicherheits- und Markenschutzbestimmungen durchzusetzen. Die Behörden bleiben wachsam und überwachen weiterhin Importe auf ähnliche Verstöße.

Quelle