Bayerns 4:1 gegen Köln: Díaz' Torchancen sorgen für Fan-Frust im Pokal
Klothilde BergerBayerns 4:1 gegen Köln: Díaz' Torchancen sorgen für Fan-Frust im Pokal
FC Bayern München sichert sich 4:1-Sieg gegen den 1. FC Köln im DFB-Pokal – doch die Partie bleibt nicht ohne Kontroversen. Fans richteten ihren Frust gegen Luis Díaz, der trotz des Ausgleichstrefers mehrere klare Torchancen verpasste. Zudem entfachte das Fehlen des Videobeweises in den frühen Pokalrunden eine Diskussion.
Bayern dominierte die Begegnung und setzte sich mit einer starken Leistung gegen Köln durch. Díaz erzielte zwar den zwischenzeitlichen Ausgleich, doch seine Torabschlussqualitäten gerieten in die Kritik – besonders im Vergleich zu Leroy Sané.
Ein Fan bezeichnete Díaz gar als „Chancenvernichtungsmaschine“, ein anderer fragte, warum er selbst bei „hundertprozentigen Sitzern“ scheitere. Die Vorwürfe kommen trotz seiner acht Saisontreffer, da er in den letzten Spielen mehrfach hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt ließ. Die Bayern-Anhänger machten klar: Sie werden seine Leistungen in Zukunft genau beobachten.
Die Partie warf zudem erneut Fragen zur Schiedsrichterleistung im Pokal auf. Schon Eintracht Frankfurt hatte in der Begegnung gegen Dortmund mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Da der Videobeweis erst ab dem Achtelfinale zum Einsatz kommt, bleiben Entscheidungen in den frühen Runden fehleranfällig. Der Sieg der Münchner, so deutlich er auch ausfiel, wurde von einer umstrittenen Abseitsentscheidung überschattet.
Das Ergebnis hält Bayern im DFB-Pokal auf Kurs, doch Díaz’ Abschluss bleibt Gesprächsthema. Die Fans werden seine Form in den kommenden Spielen sicher weiter im Blick behalten. Gleichzeitig sorgt das Fehlen des Videobeweises in den Anfangsrunden dafür, dass die Debatte um Schiedsrichterfehler bis zu den späteren Phasen des Wettbewerbs anhalten wird.






