Bergisch Gladbach erhält 58 Millionen Euro für Krankenhaus-Umbau als bundesweites Vorbild
Hellmuth OrtmannBergisch Gladbach erhält 58 Millionen Euro für Krankenhaus-Umbau als bundesweites Vorbild
Bergisch Gladbach erhält als erste Stadt Deutschlands Bundesförderung für Krankenhaus-Umbau
Das GFO Kliniken Rhein-Berg-Netzwerk wird rund 58 Millionen Euro aus dem Krankenhaustransformationsfonds erhalten – ein Meilenstein für die bundesweite Reform zur Modernisierung der Gesundheitsversorgung.
Die Mittel fließen vor allem in das Vinzenz-Pallotti-Krankenhaus, wo seit Langem beengte Platzverhältnisse die Arbeit erschweren. Mit den Geldern sollen die Räumlichkeiten erweitert und modernisiert werden, um die Versorgung in Bereichen wie Innere Medizin, Enddarmtumor-Chirurgie und Urologie zu verbessern.
Am Marien Hospital bleiben Neurologie und Geriatrie als spezialisierte Fachabteilungen erhalten. Zudem entsteht durch die Umstrukturierung zusätzlicher Platz für die Berufsfachschule für Gesundheitsberufe auf demselben Gelände.
Der Krankenhaustransformationsfonds stellt bis 2035 insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro bereit und fördert Projekte, die auf Digitalisierung, Spezialisierung und strukturelle Aufwertung abzielen. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann lobte die Initiative als "entscheidenden Schritt für die Bundeskrankenhausreform".
Mit der Bewilligung der Fördergelder erhält das GFO-Konzept nun offizielle Bestätigung – ein Präzedenzfall für ähnliche Vorhaben in ganz Deutschland. Die 58-Millionen-Investition soll nicht nur die Überlastung im Vinzenz-Pallotti-Krankenhaus lindern, sondern auch die spezialisierte Versorgung im Marien Hospital stärken.
Als erste Stadt gibt Bergisch Gladbach damit den Startschuss für die Modernisierung der Krankenhäuser in Deutschland. Das Projekt soll sowohl die Patientenversorgung als auch die medizinische Ausbildung in der Region nachhaltig verbessern.






