Bergisch Gladbach und Odenthal bündeln Kräfte für besseren Brandschutz
Hellmuth OrtmannBergisch Gladbach und Odenthal bündeln Kräfte für besseren Brandschutz
Bergisch Gladbach und Odenthal unterzeichnen Vereinbarung zur Stärkung der Feuerwehrzusammenarbeit
Bergisch Gladbach und Odenthal haben eine formelle Vereinbarung unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit im Feuerwehrwesen zu intensivieren. Ziel der Partnerschaft ist es, die Notfallreaktion zu verbessern und Ressourcen zwischen den beiden Kommunen effizienter zu nutzen. Vertreter beider Städte betonten die praktischen Vorteile des Abkommens.
Die öffentlich-rechtliche Vereinbarung ist die erste ihrer Art im Rheinisch-Bergischen Kreis. Bisher haben keine anderen Gemeinden in der Region vergleichbare interkommunale Kooperationen im Brandschutz oder Katastrophenschutz etabliert.
Im Rahmen der Vereinbarung übernimmt die Feuerwehr Bergisch Gladbachs zentrale Werkstattleistungen für die Odenthaler Wehr. Dazu gehören die Wartung von Atemschutzgeräten, die Instandhaltung von Schläuchen sowie die Verwaltung der Wäscherei. Beide Kommunen werden zudem einen gemeinsamen Gerätepool nutzen, was Kosten spart und die Beschaffungsbedingungen optimiert.
Axel Staehler, der ehrenamtliche Wehrführer von Odenthal, hob die konkreten Auswirkungen für die örtlichen Einsatzkräfte hervor. Jörg Köhler, der Leitende Branddirektor von Bergisch Gladbach, verwies auf die technischen Vorteile der Zusammenarbeit. Durch standardisierte Ausrüstung und bessere Abstimmung sollen Einsätze künftig reibungsloser ablaufen.
Marcel Kreutz, Bürgermeister von Bergisch Gladbach, bezeichnete die Partnerschaft als Schritt hin zu einer effizienteren Ressourcennutzung und einer stärkeren regionalen Sicherheit. Laura Lundberg, Odenthals Bürgermeisterin, nannte das Abkommen "entscheidend für die Zukunft" der örtlichen Feuerwehr. Planbare Haushalte und der Zugang zu Bergisch Gladbachs Infrastruktur wurden ebenfalls als zentrale Vorteile hervorgehoben.
Die Kooperation bringt gemeinsame Werkstattdienstleistungen, Kosteneinsparungen und eine verbesserte Notfallreaktion mit sich. Beide Kommunen verfügen nun über einen Rahmen für eine langfristige Zusammenarbeit im Brand- und Katastrophenschutz. Die Vereinbarung könnte als Vorbild für künftige interkommunale Partnerschaften in der Region dienen.






