Bergisch Gladbach wählt vier neue stellvertretende Bürgermeister für mehr Repräsentation
Hellmuth OrtmannBergisch Gladbach wählt vier neue stellvertretende Bürgermeister für mehr Repräsentation
Stadrat von Bergisch Gladbach wählt vier stellvertretende Bürgermeister in erster Sitzung
Der Stadtrat von Bergisch Gladbach hat in seiner konstituierenden Sitzung vier stellvertretende Bürgermeister gewählt. Die Entscheidung folgt einem gemeinsamen Vorschlag von CDU, SPD und Grünen, die Zahl der Stellvertreter von bisher drei auf vier zu erhöhen. Die neuen Amtsinhaber übernehmen offizielle Aufgaben, darunter die standesamtliche Trauung von Ehepaaren.
Zu den gewählten Stellvertretern gehören Brigitta Opiela (CDU), Corvin Kochan (SPD), Anna Maria Scheerer (Grüne) und Josef Willnecker (CDU). Die Sitzverteilung erfolgte nach dem d'Hondt-Verfahren, um eine faire Repräsentation der Parteien zu gewährleisten. Die Grünen stimmten der Erweiterung zu, erhielten im Gegenzug jedoch einen der vier Stellvertreterposten.
Der freiwillige Haushaltskonsolidierungsplan der Stadt sieht vor, dass jede neue Ausgabe durch Einsparungen an anderer Stelle ausgeglichen werden muss. Die vierte Stellvertreterposition verursacht zusätzliche jährliche Kosten in Höhe von 9.176,40 Euro. Ehrenamtliche Bürgermeister erhalten eine Grundentschädigung von 395,40 Euro monatlich, wobei der zweite und weitere Stellvertreter einen 150-prozentigen Zuschlag erhalten. Ordentliche Ratsmitglieder beziehen hingegen eine pauschale monatliche Aufwandsentschädigung von 509,80 Euro.
Neben administrativen Aufgaben vertreten die Stellvertreter die Stadt Bergisch Gladbach bei öffentlichen Veranstaltungen. Zu ihren Pflichten gehört zudem die Durchführung standesamtlicher Handlungen wie Trauungen in ihrer Funktion als Standesbeamte.
Die neuen stellvertretenden Bürgermeister treten ihre Ämter umgehend an. Die erweiterte Besetzung soll die Arbeitslast gleichmäßiger verteilen und dabei die Haushaltsneutralität wahren. Die Entscheidung des Stadtrats stellt einen Kompromiss zwischen den politischen Gruppen dar, um eine breitere Repräsentation zu ermöglichen.






