25 March 2026, 08:09

Bezahltes Praktikum als Sprungbrett: Wie die EQ Jugendliche und Betriebe verbindet

Eine Zeichnung der St. Louis Manual Training School mit ein paar Menschen davor und Text unten.

Bezahltes Praktikum als Sprungbrett: Wie die EQ Jugendliche und Betriebe verbindet

Bezahlte Praktikumsinitiative hilft jungen Menschen in Deutschland, Berufserfahrung zu sammeln – und bekämpft gleichzeitig den Fachkräftemangel

Das Einstiegsqualifizierung (EQ)-Programm eröffnet Jugendlichen einen Weg in die Ausbildung und den Beruf. Sowohl Arbeitgeber als auch Teilnehmende profitieren von der Initiative, wie offizielle Stellen betonen.

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Bei der EQ handelt es sich um ein langfristiges, bezahltes Praktikum mit einer Dauer von vier bis zwölf Monaten. Es ermöglicht jungen Menschen, anerkannte Berufsfelder kennenzulernen – und das bei fairer Bezahlung. Wer das Programm erfolgreich abschließt, erhält ein Zertifikat, das für die Bewerbung um formale Qualifikationen genutzt werden kann.

Der jährliche Startschuss fällt am 1. Oktober, wobei einige Plätze bereits ab August besetzt werden. Die Teilnehmenden können die Einstiegsqualifizierung zudem mit einer Assistierten Ausbildung (AsA) kombinieren, um während der Lehrzeit zusätzliche Unterstützung zu erhalten. Nathalie Schöndorf, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, unterstreicht, wie das Programm sowohl jungen Arbeitnehmern als auch Unternehmen zugutekommt.

Der Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit berät interessierte Unternehmen zur Teilnahme. Durch die Vermittlung praktischer Erfahrungen trägt die EQ dazu bei, den Fachkräftemangel in verschiedenen Branchen zu verringern.

Die Einstiegsqualifizierung bietet Jugendlichen einen strukturierten Einstieg in die Arbeitswelt, während Betriebe motivierte Nachwuchskräfte gewinnen, die dringend benötigte Positionen besetzen können. Mit jedem Jahr wächst die Initiative, da sich immer mehr Unternehmen und Teilnehmende beteiligen.

Quelle