07 May 2026, 16:23

Bombendrohung im ICE: Zwölf Verletzte und Forderungen nach schärferen Bahn-Sicherheitskontrollen

Schwarzes und weißes Foto eines Zuges mit der Aufschrift "Defense Special" auf den Eisenbahnschienen, mit zwei Fahnen links und einer Decke darüber.

Bombendrohung im ICE: Zwölf Verletzte und Forderungen nach schärferen Bahn-Sicherheitskontrollen

Bombendrohung in ICE-Zug in Nordrhein-Westfalen: Mindestens zwölf Verletzte

Ein Bombenanschlag in einem ICE-Zug in Nordrhein-Westfalen hat mindestens zwölf Menschen verletzt. Bei dem Vorfall zündete ein Mann Sprengkörper und löste damit Forderungen nach verschärften Sicherheitsmaßnahmen im deutschen Schienennetz aus. Der stellvertretende CDU/CSU-Vorsitzende Stephan Stracke drängt nun auf strengere Kontrollen, um künftige Angriffe zu verhindern.

Der Angriff ereignete sich am Donnerstag, als ein Mann Sprengsätze zündete und weitere Gewalt androhte. Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort, doch in der entstandenen Panik erlitten zwölf Fahrgäste Verletzungen.

Im Nachgang kritisierte Stracke die aktuelle Sicherheitslage als untragbar. Er warnte, dass Bahnreisen zunehmend zum Ziel von Bedrohungen und Gewalt würden. Zu seinen Vorschlägen gehören verpflichtende Sicherheitskontrollen vor dem Einsteigen sowie der Zugang zu Bahnsteigen ausschließlich für Fahrgäste mit gültigem Ticket.

Stracke schlägt vor, diese Maßnahmen schrittweise einzuführen und dabei vor allem Großbahnhöfe mit höherer Kriminalitätsrate zu priorisieren. Sein Ziel ist es, sowohl Reisende als auch Bahnmitarbeiter besser vor möglichen Gefahren zu schützen.

Bereits im Januar hatte die Deutsche Bahn einen Notfallplan zur Erhöhung der Sicherheit vorgestellt, der mehr Streifen und eine ausgeweitete Videoüberwachung an Bahnhöfen umfasste. Doch der Vorfall vom Donnerstag hat die Forderungen nach noch strengeren Vorsorgemaßnahmen neu entfacht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Bombendrohung hat die Debatte über die Sicherheit im Schienenverkehr in Deutschland weiter verschärft. Strackes Vorschläge zielen darauf ab, Risiken durch Zugangsbeschränkungen und verstärkte Kontrollen zu verringern. Sollten sie umgesetzt werden, würden die Änderungen einen deutlichen Wandel im Management des Bahnverkehrs im gesamten Land bedeuten.

Quelle