14 April 2026, 00:17

DHL mit gemischten Quartalszahlen: Gewinne steigen, Umsätze sinken und Preise klettern

Alte Postkarte mit einer Marke vom 11.08.1908, die den Text 'Bad Ems' trägt

Höhere Porto-Gebühren lassen die Kassen bei der Post klingeln - DHL mit gemischten Quartalszahlen: Gewinne steigen, Umsätze sinken und Preise klettern

DHL hat für das dritte Quartal 2025 gemischte Finanzzahlen vorgelegt. Während die globalen Umsätze um 3,8 Prozent sanken, stiegen die Gewinne im Bereich Post & Paket Deutschland deutlich an. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen Stellenabbau und höhere Portopreise an – als Reaktion auf veränderte Nachfrage.

Der weltweite Umsatz von DHL belief sich im dritten Quartal 2025 auf 16,3 Milliarden Euro, ein Rückgang um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dennoch stieg der operative Gesamtgewinn des Konzerns um 7,6 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro.

In Deutschland entwickelte sich die Sparte Post & Paket besonders positiv: Der Umsatz kletterte um 4,7 Prozent auf etwa 4,2 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis um über 25 Prozent auf 218 Millionen Euro anstieg. Auch die Paketzustellungen im Inland legten im Vergleich zum dritten Quartal 2024 um 6 Prozent zu.

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Die Preise für einen Standardbrief in Deutschland stiegen 2025 auf 95 Cent – zehn Cent mehr als im Vorjahr. Dieser neue Tarif gilt mindestens bis Ende 2026. Gleichzeitig rechnet DHL mit einem weiteren Rückgang des Briefvolumens, da Unternehmen und Behörden zunehmend auf digitale Kommunikation umsteigen.

Seit Beginn des Jahres 2025 hat das Unternehmen seine Belegschaft in Deutschland um rund 8.000 Mitarbeiter verringert. Trotz der Personalanpassungen betont DHL, für die bevorstehende Hochphase am Jahresende – einschließlich des vorweihnachtlichen Lieferbooms – gut gerüstet zu sein.

Die aktuellen Zahlen zeigen: DHL passt sich an veränderte Marktbedingungen an. Höhere Paketvolumina und Kostenanpassungen haben die Gewinne in Deutschland gesteigert, während traditionelle Briefdienste an Bedeutung verlieren. Vor der wichtigen Weihnachtsgeschäftszeit bleibt der Konzern auf Effizienz fokussiert.

Quelle