Dokumentarfilm "Das deutsche Volk" zeigt Hanau-Opferfamilien im Kampf gegen Rassismus
Anto SchülerDokumentarfilm "Das deutsche Volk" zeigt Hanau-Opferfamilien im Kampf gegen Rassismus
Ein eindrucksvoller Dokumentarfilm über die Folgen des rassistischen Anschlags von Hanau wird im nächsten Jahr in Duisburg gezeigt. "Das deutsche Volk", unter der Regie von Marcin Wierzchowski, rückt die Angehörigen der Opfer in den Mittelpunkt und begleitet sie bei der Bewältigung ihrer Trauer sowie ihrem Kampf um Gerechtigkeit. Die Vorstellung ist Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026.
Der Anschlag in Hanau ereignete sich am 19. Februar 2020 und forderte neun Menschenleben. Ein zehntes Opfer, Ibrahim Akkus, erlag am 10. Januar 2026 seinen Verletzungen. Der Film dokumentiert das Ringen, die Widerstandskraft und den anhaltenden Einsatz der Hinterbliebenen gegen Rassismus.
Die Vorführung findet am 24. März 2026 um 17:30 Uhr im Duisburger Filmforum statt. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" sollen Reflexion und Solidarität gefördert werden. Die Veranstaltung ist Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März 2026 stattfinden.
Wierzchowskis Dokumentation thematisiert nicht nur den persönlichen Verlust, sondern auch den unermüdlichen Kampf der Familien gegen strukturellen Rassismus. Ihre Geschichten sind ein Appell für mehr Empathie und gesellschaftliche Verantwortung.
Der Film bietet während der Antirassismus-Kampagne einen Raum für Erinnerung und Dialog. Durch die Schilderung der Erfahrungen der Angehörigen soll er den gemeinsamen Einsatz gegen Rechtsextremismus stärken. Die Veranstaltung ist öffentlich, im Anschluss an die Vorführung sind Diskussionen geplant.






