Duisburger BIWAQ-Projekt bringt Hunderten Langzeitarbeitslose in Jobs und Ausbildung
Klothilde BergerDuisburger BIWAQ-Projekt bringt Hunderten Langzeitarbeitslose in Jobs und Ausbildung
Lokales Beschäftigungsprojekt in Duisburg hilft Hunderten bei der Jobsuche und Karriereförderung
Das Duisburger Programm BIWAQ, das seit Januar 2023 läuft, hat bereits Hunderten Menschen geholfen, eine Arbeit zu finden oder ihre Berufschancen zu verbessern. Im Fokus stehen Langzeitarbeitslose sowie Menschen mit Migrationshintergrund in benachteiligten Stadtteilen wie Marxloh und Hochfeld. Bisher wurden 827 Personen unterstützt – viele von ihnen konnten eine Stelle antreten oder eine Ausbildungsmöglichkeit nutzen.
Das BIWAQ-Projekt Duisburg bietet kostenlose, maßgeschneiderte Beratung für Arbeitssuchende. Die Teilnehmer erhalten individuelle Berufsberatung, Unterstützung bei der Stellensuche, Hilfe beim Verfassen von Bewerbungsunterlagen, Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche sowie Schulungen in digitalen Kompetenzen. Zudem vermittelt die Initiative Praktika in Betrieben und stellt Kontakte zu lokalen Bauprojekten her – darunter auch zu Vorhaben im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Hochfeld.
Seit dem Start des Programms sind messbare Erfolge zu verzeichnen: 171 Menschen fanden eine Anstellung, 32 begannen eine Berufsausbildung, und bei 222 verbesserten sich die Jobaussichten deutlich. Zu den Erfolgsgeschichten zählen eine 40-jährige Syrerin mit drei Kindern, die nun in einer Kita arbeitet, ein 52-jähriger Marokkaner, der eine Festanstellung bei den städtischen Betrieben erhielt, sowie ein 33-jähriger Afghane, der eine Vollzeitstelle als Altenpflegehelfer antrat.
Auch Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen gelang durch das Programm der Einstieg ins Berufsleben. So vermittelte BIWAQ etwa einen ukrainischen Ingenieur an Siemens, während andere – darunter eine syrische Mutter und ein afghanischer Arbeitnehmer – ein stabiles Arbeitsverhältnis fanden. Die Initiative arbeitet eng mit dem Jobcenter Duisburg, lokalen Unternehmen und Quartiersmanagement-Teams zusammen, um solche Chancen zu schaffen.
Gesteuert wird das Projekt von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Europäische Fördermittel und Zuwendungen im Dezernat für Wirtschaft, Integration, Sicherheit und Öffentliche Ordnung. Von den bisher 827 geförderten Teilnehmern waren 670 zuvor arbeitslos, 735 hatten einen Migrationshintergrund.
Das BIWAQ-Programm bleibt eine wichtige praktische Unterstützung für Arbeitssuchende in Duisburg. Mit Hunderten Vermittlungen in Jobs oder Ausbildungen zeigt es, wie gezielte Hilfen Menschen den Weg in den Arbeitsmarkt ebnen können. Die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Unternehmen und lokalen Akteuren bleibt dabei ein zentraler Erfolgsfaktor.






