Essen plant 16 Sonntagsöffnungen für 2026 – diese Feste profitieren
Klothilde BergerEssen plant 16 Sonntagsöffnungen für 2026 – diese Feste profitieren
Der Essener Stadtrat wird bald über verlängerte Öffnungszeiten für das erste Halbjahr 2026 entscheiden. Der Vorschlag sieht Sonderöffnungen an Sonntagen während lokaler Feste und Veranstaltungen in mehreren Stadtteilen vor. Die Empfehlungen orientieren sich am Ladenschlussgesetz NRW, das die Stadt auf maximal 16 Sonntage mit verlängerten Öffnungszeiten pro Jahr beschränkt.
Der Ausschuss für Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung hat nun Termine für das frühe Jahr 2026 vorgelegt. Am 1. März sollen die Geschäfte in der Innenstadt länger geöffnet bleiben – anlässlich des 3. Essener Wintertraums – während in Werden der Holländische Stoff- und Tuchmarkt stattfindet. Einen Monat später, am 1. April, profitiert Rüttenscheid von verlängerten Öffnungszeiten zur 6. Retro Classic, begleitet von Veranstaltungen in Altenessen, Kettwig und Steele.
Am 1. Mai steht mit dem 28. Essen Original ein weiteres Highlight in der Innenstadt an, ergänzt durch Weinfeste in Kettwig und Steele, die ebenfalls längeres Shoppen ermöglichen. Der 1. Juni folgt mit der 12. Rüttenscheider Kunstmeile und dem 2. Werden Swings. Das erste Halbjahr endet am 1. Juli mit dem 27. Borbecker Weinfest und dem 12. Classic Day in Borbeck.
Jeder Einzelhandelsstandort darf maximal an acht Sonntagen pro Jahr öffnen. Der Stadtrat wird die Pläne in seiner Februarsitzung endgültig beschließen. Falls genehmigt, sollen die verlängerten Öffnungszeiten lokale Unternehmen während wichtiger Events unterstützen. Der Zeitplan gewährleistet die Einhaltung der Landesvorschriften und findet eine Balance zwischen wirtschaftlicher Aktivität und gesetzlichen Grenzen. Kundinnen und Kunden können sich im kommenden Jahr auf mehr Sonntagsöffnungen zum Bummeln freuen.






