21 April 2026, 18:11

Experimentelle Lyrik trifft auf Klangpoesie im Literaturhaus Wiesbaden

Offenes Buch mit dem Titel "Sprache und Poesie der Blumen" (1867) von Milner und Sowerby, das eine Vase-Illustration mit Blumen auf einem dunklen Hintergrund zeigt.

Experimentelle Lyrik trifft auf Klangpoesie im Literaturhaus Wiesbaden

Literaturhaus Wiesbaden präsentiert Neue Lyrik – einen Abend experimenteller Literatur

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Am Donnerstag, dem 23. April 2026, veranstaltet das Literaturhaus Wiesbaden Neue Lyrik, einen Abend experimenteller Literatur, der um 19:30 Uhr in der Villa Clementine beginnt. Anlässlich des Welttags des Buches werden Performances gezeigt, die die Grenzen der Sprache ausloten.

Der Abend vereint zwei markante Stimmen der zeitgenössischen Dichtung. Die ungarische Klangpoetin Kinga Tóth wird auf der Bühne Worte zerlegen und zu unerwarteten Formen umgestalten. Ihr jüngster Lyrikband Mariamachina verwebt die Stimmen von Nonnen, Cyborgs, Liebenden und Kriegerinnen zu einer fragmentarischen Erzählung.

Jewgeni Brejger präsentiert Niemand, ein poetisches Werk, das die Reise eines Protagonisten in einem roten Audi A6 begleitet. Unterwegs begegnet die Figur Klerikern, Politikern und abstrakten Ideen – eine Mischung aus Reise und philosophischer Reflexion. Die Literaturkritikerin Maren Jäger moderiert die Veranstaltung und führt das Publikum durch die Verbindungen zwischen den Performances.

Die Veranstalter beschreiben den Abend als einen Versuch, Literatur neu zu denken – nicht nur als Text, sondern als ein Erlebnis, das die Zuhörer bewegt und herausfordert. Karten kosten 18 Euro, ermäßigt 14 Euro, und sind im Vorverkauf oder an der Abendkasse erhältlich.

Neue Lyrik verwandelt die Villa Clementine in einen Raum, in dem Sprache dynamisch und immersiv wird. Mit Auftritten von Tóth und Brejger verspricht der Abend, das Publikum zu einem neuen Umgang mit zeitgenössischem Schreiben anzuregen. Das Programm beginnt um 19:30 Uhr am 23. April 2026 in der Frankfurter Str. 1 in Wiesbaden.

Quelle