29 April 2026, 00:27

Flughafen FMO baut größten Solarpark Nordrhein-Westfalens auf ehemaliger Startbahn

Luftbild eines Flughafens mit Fahrzeugen auf einer Straße, Grünflächen, Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel, mit einer Solarzelle auf dem Dach eines Gebäudes.

Flughafen FMO baut größten Solarpark Nordrhein-Westfalens auf ehemaliger Startbahn

Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) plant Bau des größten Solarparks in Nordrhein-Westfalen

Auf dem Gelände des Flughafens Münster/Osnabrück entsteht künftig der größte Solarpark des Landes. Das Projekt verwandelt eine Fläche, die ursprünglich für eine Startbahnverlängerung vorgesehen war, in ein Zentrum für erneuerbare Energien. Behörden bewerten diesen Kurswechsel als wichtigen Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit.

Der Flughafen hatte einst 70 Hektar Ackerland für den geplanten Ausbau der Startbahn erworben. Doch das Vorhaben wurde zugunsten einer "strategischen Neuausrichtung" auf grüne Energie aufgegeben. Josef Tumbrink, ehemaliger Vorsitzender des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), bezeichnete die Entscheidung als einen "Sieg für den Klimaschutz und den Naturschutz".

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Die Solaranlage soll nach ihrer Fertigstellung den Flughafen sowie einen benachbartes Industriegebiet mit Strom versorgen. Die Bauarbeiten sollen bis 2028 abgeschlossen sein. Langfristig könnte die Anlage auch Elektroflugzeuge mit Energie versorgen.

Oliver Krischer, Minister für Umwelt und Verkehr in Nordrhein-Westfalen, hat das Projekt öffentlich unterstützt. Die Initiative passt zu den landesweiten Bestrebungen, die Infrastruktur für erneuerbare Energien auszubauen.

Der Solarpark nutzt damit eine Fläche, die ursprünglich dem Ausbau der Luftfahrt dienen sollte. Ab 2028 wird er Strom für den Flughafen, ein Gewerbegebiet und möglicherweise auch für Elektroflüge liefern. Das Vorhaben steht für einen klaren Wandel – weg von herkömmlicher Infrastruktur, hin zu nachhaltigen Energielösungen.

Quelle