Gelsenkirchens Schule setzt Maßstäbe mit "Safe-Harbor"-Zertifikat für Kinderschutz
Oswin MosemannGelsenkirchens Schule setzt Maßstäbe mit "Safe-Harbor"-Zertifikat für Kinderschutz
Gesamtschule Buer-Mitte in Gelsenkirchen wird erste "Safe-Harbor"-zertifizierte Schule Deutschlands
Dieser Samstag markiert einen Meilenstein: Die Gesamtschule Buer-Mitte in Gelsenkirchen erhält als erste Schule Deutschlands das "Safe Harbor"-Zertifikat für Kinderschutz. Die Initiative schafft ein Netzwerk sicherer Anlaufstellen, an die sich Schülerinnen und Schüler in Notsituationen wenden können – etwa bei Mobbing oder bedrohlichen Begegnungen mit Fremden.
Die Schule startete bereits Anfang dieses Jahres ein Pilotprojekt. Dabei wurden lokale Unternehmen, Firmen und Vereine eingeladen, sich als "Sicherheitsinseln" zu beteiligen – Orte, an denen Kinder im Notfall Hilfe finden. Ziel ist es, ein Unterstützungsnetz aufzubauen, das über das Schulgelände hinausreicht.
Das Projekt stößt in der Region auf große Resonanz. Zahlreiche lokale Partner haben sich bereits angeschlossen, und weitere Schulen in Gelsenkirchen bereiten sich darauf vor, in den kommenden Monaten als "Safe-Harbor"-Schulen zu folgen. Die Initiatoren hoffen, dass das Modell bundesweit Schule macht und zum Standard für Kindersicherheit an deutschen Schulen wird.
Die offizielle Zertifizierungsfeier findet an diesem Wochenende statt. Zwar steht die genaue Zahl künftiger "Safe-Harbor"-Schulen in Gelsenkirchen noch nicht fest, doch die örtlichen Bildungsbehörden arbeiten weiterhin an der Umsetzung. Im Mittelpunkt der Initiative steht, Schülerinnen und Schülern in schwierigen Situationen schnellen Zugang zu vertrauenswürdiger Hilfe zu ermöglichen.






