Gladbachs 4:0 gegen St. Pauli bringt Hoffnung – doch Polanskis Zukunft bleibt ungewiss
Hellmuth OrtmannGladbachs 4:0 gegen St. Pauli bringt Hoffnung – doch Polanskis Zukunft bleibt ungewiss
Borussia Mönchengladbach hat mit einem 4:0-Sieg gegen den FC St. Pauli den ersten Bundesliga-Sieg seit über sieben Monaten eingefahren. Durch den Erfolg klettert die Mannschaft auf Platz 16 der Tabelle und nimmt damit etwas Druck von Interimstrainer Eugen Polanski. Doch Sportdirektor Rouven Schröder zeigt sich weiterhin zurückhaltend, was die weitere Ausrichtung des Teams und die Zukunft des Trainers angeht.
Gerardo Seoane hatte sein Amt als Cheftrainer am 15. September verlassen und den Verein in einer schwierigen Situation zurückgelassen. Seitdem hat Eugen Polanski die Mannschaft kommissarisch übernommen und in sechs Spielen fünf Punkte geholt. Unter seiner Führung zog Gladbach zudem ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein.
Auf die Frage nach Polanskis langfristigen Perspektiven blieb Schröder vage. Eine klare Unterstützung gab er nicht, lenkte stattdessen den Fokus auf das bevorstehende Derby gegen den 1. FC Köln. Der Sportdirektor räumte zwar ein, dass das Team "auf dem richtigen Weg" sei, verschob eine endgültige Entscheidung aber auf die Zeit nach der Länderspielpause.
Aktuell liegt Schröders ganze Aufmerksamkeit auf dem Derby. Die Partie gegen Köln dürfte eine Schlüsselrolle dabei spielen, ob Polanski über die Interimszeit hinaus im Amt bleibt.
Der 4:0-Erfolg gegen St. Pauli bringt vorerst Entlastung, doch die Fragen nach Polanskis Zukunft bleiben bestehen. Eine finale Entscheidung wird erst nach dem Derby gegen Köln fallen, wobei Schröder die unmittelbare Vorbereitung priorisiert. Bis dahin arbeitet die Mannschaft weiter unter interimistischer Führung und versucht, an die jüngsten Fortschritte anzuknüpfen.






