07 May 2026, 22:09

Kinder bauen in Wuppertal eine funktionierende Mini-Stadt auf Eigeninitiative

Vollständige Stadtstraße mit mehreren Autos, Bussen, Fußgängern, Gebäuden und Strommasten; unten sichtbarer Text.

Kinder bauen in Wuppertal eine funktionierende Mini-Stadt auf Eigeninitiative

100 Kinder bauen in Wuppertal ihre eigene funktionierende Stadt

Eine Gruppe von 100 Kindern zwischen acht und zwölf Jahren hat in Wuppertal eine voll funktionsfähige Stadt entworfen und selbst aufgebaut. In einer örtlichen Turnhalle haben die jungen Bewohnerinnen und Bewohner Regierungsbüros, Unternehmen und sogar Verkehrsregeln geschaffen – alles in Eigenregie.

Das Projekt, organisiert von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG), ermöglicht es den Kindern, Demokratie und das Zusammenleben in einer Gemeinschaft hautnah zu erleben. Sie stimmen über Entscheidungen wie Steuersenkungen ab und setzen Gesetze durch direkte Mitwirkung um. Die Stadt verfügt über eine Bäckerei, ein Finanzamt und eine Zeitung – alles nach realem Vorbild.

Nach ersten Verkehrsproblemen führten die Kinder Schilder und Ampeln ein, um für Ordnung zu sorgen. Wer in ihrer Stadt mit einem Tretauto fahren möchte, benötigt nun einen speziellen „Führerschein“. Carolin Boot, die Projektkoordinatorin, begleitet die Initiative, die Teamarbeit und Problemlösungskompetenz fördert.

Den Abschluss bildet ein „Staatsempfang“, bei dem erwachsene Politiker mit den jungen Stadtbewohnern ins Gespräch kommen. Eine Berichterstattung über das Ereignis sendet Bergisches Land Lokalnachrichten am 24. Oktober 2025 um 19:30 Uhr.

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Die Kinderstadt bietet eine praktische Lernplattform für Themen wie Verwaltung, Wirtschaft und Gemeinschaftsleben. Indem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Gesetze, Verkehrsregeln und eine Wirtschaft organisieren, sammeln sie wertvolle Erfahrungen darüber, wie Gesellschaften funktionieren. Beim Finale des Projekts kommen junge Stimmen mit lokalen Verantwortungsträgern ins Gespräch.

Quelle