29 June 2026, 14:10

Kreis Euskirchen testet Krisenmanagement bei simuliertem Erdbeben der Stärke 6,5

FW Mechernich: Erdbebenübung für nachhaltige Einsatzleitung

Kreis Euskirchen testet Krisenmanagement bei simuliertem Erdbeben der Stärke 6,5

Kreis Euskirchen führt großangelegte Katastrophenschutzübung durch

Der Kreis Euskirchen hat kürzlich eine großangelegte Katastrophenschutzübung durchgeführt, um seine Fähigkeiten im Krisenmanagement zu testen. Das Szenario sah ein Erdbeben der Stärke 6,5 vor, das im nördlichen Teil des Kreises erhebliche Schäden verursacht. Die Übung wurde gemeinsam vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und den lokalen Behörden auf Basis einer bundesweiten Risikobewertung entwickelt.

Die Übung fand Anfang dieses Jahres statt und umfasste die Führungsstäbe des Kreises sowie die Leitstelle der Feuerwehr Mechernich. Rund 100 ehrenamtliche und hauptberufliche Einsatzkräfte aus verschiedenen Organisationen nahmen teil. Zu ihren Aufgaben gehörten der schnelle Einsatz, die Priorisierung von Ressourcen, der Aufbau der Kommunikation und die abgestimmte Zusammenarbeit mehrerer Behörden.

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Der Führungsstab, der auf der Führungsebene D agiert, bildet das operative und taktische Zentrum bei Großschadenslagen. Ihm gehören Frank Eichen, Gerd Geller, Oliver Geschwind, Alexander Kloster, André Leisten, Achim Nießen, Jens Schreiber und Michael Züll von der Stadtfeuerwehr Mechernich an. Unterstützt wird das Team von Einsatzkräften aller kommunalen Feuerwehren im Kreis sowie von Fachberatern.

Landrat Markus Ramers lobte die Übung im Nachgang als einen wichtigen Schritt zur Stärkung der langfristigen Krisenmanagementstrukturen. Die Simulation bot eine praktische Überprüfung der Fähigkeiten des Kreises Euskirchen, ein katastrophales Ereignis zu bewältigen. Sie bestätigte die Wirksamkeit der bestehenden Abläufe und zeigte gleichzeitig Verbesserungspotenziale auf. Die Übung markiert einen Fortschritt in der Vorbereitung auf großflächige Notfälle.

Quelle