Lehrerin aus Düsseldorf wegen 31.300 Euro Betrug mit Schulleiter-Zulagen verurteilt
Oswin MosemannLehrerin aus Düsseldorf wegen 31.300 Euro Betrug mit Schulleiter-Zulagen verurteilt
Eine 61-jährige Lehrerin aus Düsseldorf ist wegen Betrugs verurteilt worden, nachdem sie fast fünf Jahre lang unrechtmäßig Zuschläge für Schulleitungen bezogen hatte. Das Gericht stellte fest, dass sie die Behörden nicht informiert hatte, als sie die kommissarische Schulleiterinnenstelle nicht mehr innehatte.
Die Pädagogin hatte die Position der kommissarischen Schulleiterin nur wenige Monate ausgeübt. Trotz ihres Rückzugs aus der Funktion bezog sie weiterhin monatlich 504 Euro – eine Zulage, die eigentlich für Schulleitungen vorgesehen ist. Im Laufe der Zeit summierten sich die zu Unrecht erhaltenen Zahlungen auf insgesamt 31.300 Euro.
Das Düsseldorfer Gericht sprach sie wegen Betrugs durch Unterlassen schuldig. Sie wurde zu einer Geldstrafe von über 11.000 Euro verurteilt und muss zudem den vollen Betrag der unrechtmäßig bezogenen Gelder zurückerstatten. Im Verfahren wurde nicht bekannt, ob es an anderen Schulen ähnliche Verzögerungen bei der Einstellung solcher Zahlungen gab, bevor rechtliche Schritte eingeleitet wurden.
Mit dem Urteil muss die Lehrerin nun 31.300 Euro zurückzahlen und eine Strafe von mehr als 11.000 Euro tragen. Der Fall unterstreicht die finanziellen Konsequenzen, die entstehen können, wenn Änderungen im Beschäftigungsstatus nicht gemeldet werden. Weitere Details dazu, wie lange solche Überzahlungen in deutschen Schulen in der Regel unentdeckt bleiben, wurden nicht genannt.






