Lufthansa rettet Inlandsflüge nach Steuersenkung – keine Streichungen 2026
Anto SchülerLufthansa rettet Inlandsflüge nach Steuersenkung – keine Streichungen 2026
Lufthansa hat ihre Pläne zurückgezogen, im Sommerflugplan 2026 mehrere Inlandsstrecken zu streichen. Die Kehrtwende folgt auf eine Senkung der deutschen Luftverkehrsteuer, die zuvor die Betriebskosten in die Höhe getrieben hatte. Verbindungen wie München–Münster/Osnabrück bleiben nun erhalten.
Zuvor hatten Berichte nahegelegt, dass Lufthansa im kommenden Sommer mehrere deutsche Strecken streichen könnte. Die durch die Luftverkehrsteuer verursachten hohen Kosten hatten mehrere Ziele auf den Prüfstand gebracht. Nach der Steueranpassung bestätigte die Airline jedoch, dass keine weiteren Inlandsflüge gestrichen werden.
Flughäfen wie Leipzig/Halle und Dresden hatten bereits weniger Verbindungen als im Vorjahr verzeichnet. Leipzig/Halle verlor acht Strecken, Dresden eine. Welche Flüge ursprünglich zur Streichung vorgesehen waren, wurde jedoch nie öffentlich detailliert genannt.
Die Strecke München–Münster/Osnabrück zählte zu den gefährdeten Verbindungen. Dank der Steuersenkung hat sich Lufthansa nun verpflichtet, sie weiter zu betreiben. Auch andere zuvor bedrohte Strecken bleiben aktiv, auch wenn die Airline sie nicht einzeln auflistet.
Die Steuerermäßigung ermöglicht es Lufthansa, Inlandsverbindungen zu erhalten, die eigentlich geschlossen werden sollten. Passagiere auf der Strecke München–Münster/Osnabrück und anderen gefährdeten Verbindungen können wie geplant weiterfliegen. Im Sommerflugplan 2026 sind keine weiteren Streichungen zu erwarten.






