Mönchengladbach baut für 130 Millionen Euro eine neue Gesamtschule mit Platz für 1.200 Schüler
Hellmuth OrtmannMönchengladbach baut für 130 Millionen Euro eine neue Gesamtschule mit Platz für 1.200 Schüler
In Mönchengladbach entsteht an der Breite Straße eine neue Gesamtschule, die in den kommenden Jahren schrittweise eröffnet werden soll. Das Projekt kostet rund 130 Millionen Euro und wird nach Fertigstellung Platz für 1.200 Schülerinnen und Schüler bieten. Damit wird sie die siebte Gesamtschule der Stadt und kommt dem wachsenden Bedarf lokaler Familien entgegen.
Die Pläne für die neue Schule nehmen schnell Gestalt an. Das Münchner Architekturbüro Auer Weber gewann den Gestaltungswettbewerb mit einem Entwurf für einen modernen, fünfteiligen Komplex mit einzelnen Innenhöfen und einer eigenen Sporthalle. Der zentrale Baukörper wird vier Stockwerke umfassen und gemeinschaftlich nutzbare Räume, Kunstateliers sowie eine Freiluft-Kunstterrasse beherbergen.
Mit dem Bau wird 2027 begonnen, doch die Schule wartet nicht auf die Fertigstellung des Hauptgebäudes: Ein provisorischer Modulbau nimmt bereits im Schuljahr 2028/29 die ersten 108 Schüler auf. Noch in diesem Sommer wird die Interimslösung von 30 auf 34 Klassen erweitert, später auf 36. Sobald der Neubau bezugsfertig ist, wird das Provisorium abgerissen, und die zweite Bauphase beginnt.
Das Interesse an der neuen Schule ist groß. Für die anfänglichen 108 Plätze gingen 142 Anmeldungen ein. Fast 44 Prozent der Mönchengladbacher Eltern bevorzugen mittlerweile für ihre Kinder nach der Grundschule den Besuch einer Gesamtschule. Die vollständige Fertigstellung des Projekts ist für 2031 geplant.
Die neue Einrichtung erhöht die Zahl der Mönchengladbacher Gesamtschulen von sechs auf sieben. Die schrittweise Eröffnung hilft, die steigende Nachfrage zu bewältigen – das fertige Gebäude bietet Platz für 1.200 Schüler. Die Investition von 130 Millionen Euro unterstreicht das Engagement der Stadt, das Bildungsangebot für lokale Familien kontinuierlich auszubauen.






