Schwerer Unfall in Neuss-Rosellen nach Rotlichtverstoß mit mehreren Verletzten
Oswin MosemannSchwerer Unfall in Neuss-Rosellen nach Rotlichtverstoß mit mehreren Verletzten
Schwerer Verkehrsunfall in Neuss-Rosellen nach Rotlichtverstoß
Am Donnerstag, dem 19. März, ereignete sich gegen 18:53 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in Neuss-Rosellen. An der Kreuzung der K 30 mit der Villestraße kollidierten zwei Fahrzeuge, nachdem ein Autofahrer eine rote Ampel missachtet hatte. Mehrere Personen wurden verletzt, die Straße musste vorübergehend gesperrt werden.
Auslöser des Unfalls war ein 19-jähriger Fahrer aus Neuss, der bei Rot in die Kreuzung einfuhr. Sein Wagen stieß mit einem zweiten Fahrzeug zusammen, das von einem 21-jährigen Ortsansässigen gesteuert wurde. Durch den Aufprall wurde das Auto des 19-Jährigen in ein angrenzendes Feld geschleudert, während das Fahrzeug des 21-Jährigen gegen eine Ampelanlage prallte.
Der 21-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde notärztlich ins Krankenhaus gebracht. Der 19-Jährige und sein 20-jähriger Beifahrer kamen mit leichteren Verletzungen davon und wurden ebenfalls medizinisch versorgt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, während die Behörden die Unfallstelle sicherten.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Rotlichtverstößen in Neuss ein. Laut Polizeistatistik gab es zwischen 2023 und 2025 zwölf schwere Unfälle mit Verletzten, die auf das Überfahren roter Ampeln zurückgingen. Besonders hoch war die Zahl 2024 mit fünf Vorfällen, gefolgt von vier im Jahr 2023 und drei im Jahr 2025.
Die Verkehrspolizeiinspektion 1 hat nun Ermittlungen zu dem jüngsten Unfall aufgenommen. Die Beamten prüfen die genauen Umstände des Zusammenstoßes und ob weitere Anklagepunkte hinzukommen.
Die Straße blieb mehrere Stunden gesperrt, während die Ermittler Beweise sicherten. Die verletzten Fahrer und der Beifahrer befinden sich weiterhin in Krankenhausbehandlung, wobei der Zustand des 21-Jährigen als kritisch gilt. Die Behörden warnen erneut vor den Gefahren von Rotlichtverstößen, die in der Region bereits mehrfach zu schweren Unfällen geführt haben.






