08 May 2026, 00:18

Neue Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kostet Familien monatlich Hunderte von Dollar.

Neue Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen

Neuer E-Mail-Betrug zielt auf Einwohner Solingens ab – Betrüger geben sich als Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) aus

In Solingen warnen Behörden vor einer neuen Betrugsmasche: Kriminelle versenden gefälschte E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt), in denen sie Empfängern eine Steuererstattung in Höhe von 1.368 Euro für das Steuerjahr 2024 in Aussicht stellen. Die Öffentlichkeit wird aufgefordert, wachsam zu bleiben und nicht auf die Täuschung hereinzufallen.

In den betrügerischen Nachrichten wird behauptet, die Empfänger hätten Anspruch auf eine Rückerstattung – sie werden aufgefordert, ihre Bankdaten über einen eingebetteten Button zu bestätigen. Um Druck auszuüben, heißt es in den Mails, das Angebot verfälle innerhalb von 72 Stunden. IT-Sicherheitsexperten betonen, dass solche Zeitvorgaben ein typisches Mittel sind, um Opfer zu hastigen Fehlentscheidungen zu drängen.

Das Bundeszentralamt für Steuern stellt klar, dass es niemals per E-Mail nach Bankinformationen fragt. Die Behörden raten allen, die solche Nachrichten erhalten, sie sofort zu löschen und ihren Spam-Ordner nach ähnlichen Betrugsversuchen zu durchsuchen. Bei Unsicherheit sollten Empfänger sich direkt an ihr örtliches Finanzamt oder das BZSt wenden, um die Echtheit der Nachricht prüfen zu lassen.

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Wer bereits sensible Daten preisgegeben hat, sollte umgehend seine Bank informieren und seine Konten auf verdächtige Aktivitäten überwachen. Warnsignale sind unter anderem unerwartete Rückerstattungsmitteilungen, Aufforderungen zur Herausgabe persönlicher Daten sowie ungewöhnliche Absenderadressen.

Der Betrug setzt auf gefälschte Steuererstattungen und künstlich erzeugten Zeitdruck, um Opfer zur Herausgabe finanzieller Informationen zu bewegen. Durch Vorsicht und die Überprüfung unerwarteter E-Mails können Bürger sich vor der Masche schützen. Die Behörden wiederholen eindringlich: Echte Finanzämter fordern niemals per E-Mail Bankdaten an.

Quelle