Seltener Einblick: Familienchronik zeigt Umbrüche von 1933 bis 1940 im Stadmuseum
Klothilde BergerSeltener Einblick: Familienchronik zeigt Umbrüche von 1933 bis 1940 im Stadmuseum
Sondermatinee im Stadmuseum am Marktplatz am 12. Oktober 2025
Am 12. Oktober 2025 findet im Stadmuseum am Marktplatz eine besondere Matinee statt. Die Veranstaltung ist Teil der laufenden Reihe "Heimatforscher im Dialog" und bietet einen persönlichen Blick auf die Geschichte anhand seltener Familiendokumente. Der Eintritt ist frei, Beginn der Präsentation ist um 11:00 Uhr.
Ralf A. Gmelin wird die Veranstaltung leiten und die Aufzeichnungen seines Großvaters, Hans Gmelin, vorstellen. Die ab 1934 verfassten Notizen werfen einen kritischen Blick auf die gesellschaftlichen Umbrüche und politischen Veränderungen der Zeit. Im Mittelpunkt steht der Wandel von der Kaiserzeit über die Weimarer Republik bis zum Aufstieg der Nationalsozialisten 1933.
Der Vortrag mit dem Titel "1940. Die versunkene bürgerliche Welt" möchte Geschichte durch die erlebte Realität einer Familie greifbar machen. Zwar dokumentieren die Manuskripte keine konkreten Ereignisse zwischen der Weimarer Republik und dem Zweiten Weltkrieg, doch bieten sie eine persönliche Perspektive auf die Umwälzungen der Epoche.
Das Stadmuseum hat diese Matinee bewusst gewählt, um lokale historische Stimmen in den Vordergrund zu stellen. Die Besucher erwarten authentische Reflexionen aus den Schriften Hans Gmelins, präsentiert von seinem Enkel.
Die Veranstaltung lädt dazu ein, eine weniger bekannte Sicht auf eine prägende Geschichtsepoche zu entdecken. Wer sich für regionale Erzählungen und die Auswirkungen politischen Wandels interessiert, ist ohne Kosten willkommen. Die Matinee dauert etwa zwei Stunden und beginnt pünktlich um 11:00 Uhr.






