12 April 2026, 14:15

Steuerberater veruntreut 165.000 Euro aus Düsseldorfer Schulverein – nur Bewährung

Ein Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen anprangert, die Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

Steuerberater veruntreut Geld aus der Unterstützungseinrichtung einer Grundschule - Steuerberater veruntreut 165.000 Euro aus Düsseldorfer Schulverein – nur Bewährung

Ein 59-jähriger Steuerberater ist zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, nachdem er fast 165.000 Euro aus dem Förderverein einer Düsseldorfer Grundschule veruntreut hatte. Der Mann, der die Finanzen der Vereinigung verwaltete, gestand, über zwei Jahre hinweg Gelder auf sein privates Konto überwiesen und Bargeldeinnahmen veruntreut zu haben.

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Der Angeklagte arbeitete seit 2017 als selbstständiger Steuerberater und Wirtschaftsprüfer für den Verein und war unter anderem für die Lohnbuchhaltung sowie die Bearbeitung eingehender Zahlungen zuständig. Dadurch hatte er vollen Zugriff auf das Bankkonto der Organisation.

Zwischen 2021 und 2022 tätigte er mehrfach Überweisungen von Vereinsgeldern auf sein Privatkonto, wobei die Beträge zwischen 1.000 und 12.000 Euro lagen. Zudem behielt er 19.000 Euro in bar ein, die eigentlich auf das Vereinskonto hätten eingezahlt werden müssen. Stattdessen investierte er das Geld in Kryptowährungen.

Während des Prozesses räumte der Mann die Veruntreuung ein und zog später seine Berufung gegen das Urteil zurück. Als Teil seiner Bewährungsstrafe muss er 5.000 Euro an den Förderverein der Grundschule als Schadensersatz zahlen.

Das Gericht urteilte, dass der Steuerberater keine Haftstrafe antreten muss, sich jedoch an die Bewährungsauflagen halten muss. Der Verein erhält durch die angeordnete Schadensersatzzahlung einen Teil der veruntreuten Gelder zurück.

Quelle