16 April 2026, 12:11

Wie Essens "Häuserkönige" die historische Wohnungsnot bekämpften

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung eines zweistöckigen Gebäudes mit zahlreichen rechteckigen Fenstern und einer zentralen Tür, das als das erste deutsche Haus im 18. Jahrhundert bezeichnet wird, begleitet von Text auf demselben Blatt Papier.

Wie Essens "Häuserkönige" die historische Wohnungsnot bekämpften

Öffentlicher Vortrag: Essens historische Wohnungsnot im Fokus

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Am 5. Februar 2026 findet in Essen ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die historische Wohnungskrise der Stadt statt. Um 18 Uhr spricht der Historiker Robert Welzel im Volkshochschule Essen über die Frage, wie einflussreiche Persönlichkeiten einst die langjährige Wohnungsnot in der Ruhrmetropole bekämpften.

Essens Kampf um bezahlbaren Wohnraum reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück und hat die Entwicklung der Stadt über Generationen geprägt. Welzel, Vorstandsmitglied des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen, forscht schwerpunktmäßig zur lokalen Architektur- und Stadtgeschichte.

Im Mittelpunkt des Abends stehen die sogenannten Häuserkönige – "Wohnungsbarone" wie Hermann Elting, Johann Piekenbrock senior, Wilhelm Husmann, Theodor Fröchte und Jakob Pegels. Als prägende Projektentwickler hinterließen sie nicht nur Spuren im Essener Stadtbild, sondern beeinflussten auch die Lebensbedingungen der Arbeiterfamilien nachhaltig.

Welzels Vortrag beleuchtet, wie diese Akteure auf die Wohnungsmisere reagierten und damit das Wachstum der Stadt in einer Phase rasanter Industrialisierung mitgestalteten. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, mehr über Essens architektonisches Erbe und die Menschen zu erfahren, die es prägten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich – alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Quelle