Wohnprojekt "Leben an der Strunde": Bergisch Gladbach hofft auf Durchbruch nach monatelangem Stillstand
Hellmuth OrtmannWohnprojekt "Leben an der Strunde": Bergisch Gladbach hofft auf Durchbruch nach monatelangem Stillstand
Stillstand beim Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach – jetzt könnte Bewegung in die Sache kommen
Nach monatelangen Verzögerungen könnte es im festgefahrenen Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach endlich vorangehen. Eine Delegation der Grundstückseigentümer traf sich kürzlich mit Vertretern der Stadt, um über die nächsten Schritte zu beraten. An dem Gespräch nahmen auch Personen teil, die dem Unternehmensnetzwerk von Christoph Gröner nahestehen, der maßgeblich an der Projektgesellschaft beteiligt ist.
Das Vorhaben war vor einem Jahr zum Stillstand gekommen, nachdem es Streitigkeiten mit Investoren aus dem Umfeld der Gröner Group gegeben hatte. Die CGRE AG, Teil von Christoph Gröners Firmenimperium, hält 89,9 Prozent der Anteile an der CG Wohnen an der Strunde GmbH & Co. KG, dem verantwortlichen Unternehmen für die Entwicklung. Zu der Delegation zählte auch Ronald Pofalla, ehemaliger Bundesminister und enger Vertrauter Gröners.
Damit das Projekt wieder Fahrt aufnimmt, fordert die Stadt ausstehende Fachgutachten zu Entwässerung und Verkehrsanbindung. Zudem machte die Verwaltung deutlich, dass die Arbeiten am Bebauungsplan erst dann wiederaufgenommen werden, wenn die Investoren nachweisen, dass das Vorhaben ernsthaft vorankommt.
Das Treffen deutet auf eine mögliche Wende nach Monaten der Untätigkeit hin. Doch bevor die Planung fortgesetzt werden kann, müssen die Auflagen der Stadt erfüllt werden – darunter aktualisierte technische Bewertungen und der Nachweis konkreter Fortschritte. Ohne diese Schritte bleibt der Wohnungsbau vorerst auf Eis.






