Yayla Arena wird zur Handball-Hochburg für das entscheidende Westderby
Hellmuth OrtmannYayla Arena wird zur Handball-Hochburg für das entscheidende Westderby
Die Yayla Arena bereitet sich auf ein handballentscheidendes Topspiel vor
Dieses Samstag steht in der Yayla Arena ein hochspannendes Handball-Duell an: Die HSG Krefeld, die um den Klassenerhalt kämpft, trifft im wichtigen Westderby auf Dormagen. Über 5.000 Fans werden erwartet, wenn die "Adler" als Zweitligist auf dem Parkett stehen.
Es ist bereits das vierte Mal, dass die Arena die Heimspiele der HSG Krefeld ausrichtet – ganz der Tradition folgend. Doch bevor der Anpfiff um 19:30 Uhr ertönt, steht ein großer Umbau an. Normalerweise für Eishockey genutzt, muss die Halle in eine regelkonforme Handballarena verwandelt werden.
Die Umrüstungsarbeiten beginnen mit der Reinigung und dem Einfahren der Tribünen, gefolgt vom Abbau der Sitzbänke. Ein 15-köpfiges Team verlegt anschließend einen speziellen Hallenboden und passt die technische Verkabelung an. Sollte die Eishockey-Serie länger dauern, kann der gesamte Prozess bis zu 19 Stunden in Anspruch nehmen.
Spätestens um 8 Uhr morgens muss der Boden verlegt sein, damit er sich bei einer konstanten Innentemperatur von 18°C optimal setzen kann. Die Tore öffnen um 18 Uhr – dann bleibt dem Team und den Verantwortlichen gerade noch genug Zeit, um die letzten Vorbereitungen vor dem Spiel abzuschließen.
Trainer Mark Schmetz zeigte sich zuversichtlich und betonte die jüngsten starken Leistungen seiner Mannschaft. Er ist überzeugt, dass die Spieler diesen Schwung in die Partie gegen Dormagen mitnehmen werden, in der jeder Punkt für den Klassenerhalt entscheidend sein könnte.
Das Spiel hat enorme Bedeutung für die Saison der HSG Krefeld, die vom Abstieg bedroht ist. Ein Sieg würde ihre Chancen auf den Verbleib in der Liga deutlich verbessern. Die Fans werden die Ränge füllen und hoffen, dass ihr Team vor heimischem Publikum einen wichtigen Erfolg einfahren kann.






