Alex Bex' rohe Bilder der Texas-Cowboys begeistern die Fotowelt
Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex hat mit Erinnerungen an Staub (Memories of Dust), einer Dokumentarserie über die Cowboy-Kultur in Texas, Anerkennung gefunden. Eines der Bilder – ein Junge mit leuchtend roten Haaren – wurde für die Werbekampagne der Sony World Photography Awards 2025 ausgewählt. Das Projekt belegte in diesem Jahr zudem den dritten Platz in der Kategorie Dokumentarfotografie des Wettbewerbs.
Bex, der französische und amerikanische Wurzeln hat, begann ihre Karriere in der Pressefotografie der Musikbranche, bevor sie sich der Kunst- und Dokumentarfotografie zuwandte. Für Erinnerungen an Staub nutzte Bex eine Nikon-Analogkamera, um Cowboys in Texas festzuhalten und traditionelle Männlichkeit im modernen Kontext zu erkunden. Obwohl die genauen Drehorte nicht preisgegeben werden, hat die Serie mit ihrer rohen, intimen Darstellung Aufmerksamkeit erregt.
Ein Interview mit Bex erscheint in der Ausgabe 299 des Magazins Digital Camera World (Oktober 2025). Der von Redakteur Niall Hampton verfasste Beitrag thematisiert den Übergang der Fotografin von kommerziellen zu persönlichen Projekten. Das Heft enthält zudem Rubriken wie Der Azubi (The Apprentice), Foto-Aktiv (Photo Active) sowie Ausrüstungs-Tests und Abo-Angebote für Leser:innen.
Die Sony World Photography Awards 2025 präsentierten Bex' Arbeiten sowohl in der Wettbewerbswertung als auch in der Vermarktung. Das auf Film festgehaltene Texas-Projekt löst weiterhin Debatten über Identität und Tradition aus. Der Beitrag in Digital Camera World festigt zudem Bex' wachsenden Ruf in der zeitgenössischen Fotografie.






