Führungswechsel bei der Rheinischen Post: Frank Kirschstein übernimmt Printredaktion
Hellmuth OrtmannFührungswechsel bei der Rheinischen Post: Frank Kirschstein übernimmt Printredaktion
Die Rheinische Post hat Frank Kirschstein zum neuen Leiter der Printredaktion ernannt. Er folgt auf Martin Kessler, der nach 28 Jahren bei der Zeitung in den Ruhestand geht. Der Führungswechsel tritt am 1. Dezember in Kraft.
Martin Kessler war 1996 zur Rheinischen Post gestoßen und hatte im Laufe seiner Karriere zentrale Ressorts geleitet, darunter Wirtschaft und Politik. Zuletzt verantwortete er die Printredaktion bis zu seinem Ausscheiden. Unter seiner Ägide entwickelte sich die 2020 gegründete Abteilung Politik/Meinung schrittweise weiter. Bis 2024 verschob sich deren Ausrichtung zunehmend in Richtung gemäßigter liberaler Standpunkte, wobei oft pro-europäische Positionen und Kritik am Rechtspopulismus betont wurden. Diese Neuausrichtung löste interne Debatten über die ideologische Linie und Budgetfragen aus und führte schließlich zur Schließung der Abteilung zum Jahresende.
Frank Kirschstein bringt mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung beim selben Verlag mit. In seiner Laufbahn prägte er redaktionelle Abläufe mit und trieb die Entwicklung technischer Systeme voran. Seine Expertise umfasst verschiedene redaktionelle Funktionen und bereitet ihn auf die neue Führungsrolle vor.
Kirschstein übernimmt sein Amt offiziell am 1. Dezember. Der Wechsel folgt auf Kesslers lange Amtszeit, die von bedeutenden redaktionellen Veränderungen und Umstrukturierungen geprägt war. Die Rheinische Post geht nun unter Kirschsteins Leitung voran – mit Fokus auf die Aufrechterhaltung des Printgeschäfts.






