Barrierefreiheit, Kultur und Sport: Wie die Stadt ihre Infrastruktur modernisiert
Hellmuth OrtmannBarrierefreiheit, Kultur und Sport: Wie die Stadt ihre Infrastruktur modernisiert
In der Stadt schreiten mehrere zentrale Projekte voran, die Barrierefreiheit, Kulturstätten und Sporteinrichtungen verbessern. Modernisierungen an Schulen, Museen und öffentlichen Plätzen laufen bereits, während die Finanzierung kultureller Einrichtungen trotz Haushaltskürzungen gesichert bleibt.
Zudem werden an zwei Standorten neue Mahnmale an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern.
Das Haus der Musik am Langemarckweg wird durch den Einbau eines Aufzugs bald vollständig barrierefrei zugänglich sein. Damit ist künftig ein hindernisfreier Zugang für alle Besucher gewährleistet.
An der Nelson-Mandela-Gesamtschule wird die Turnhalle nach notwendigen Sanierungen der Elektroanlagen im Herbst wiedereröffnet. Die Arbeiten ermöglichen Schülern und der Nachbarschaft die erneute Nutzung des Raums.
Teile des Bergischen Museums in Bensberg öffnen im Juni wieder ihre Türen. Kleinere Reparaturen in Höhe von etwa 40.000 Euro wurden abgeschlossen. Parallel wird ein langfristiger Plan zur Erneuerung der elektrischen Infrastruktur des Museums erarbeitet, ein Baubeginn steht jedoch noch nicht fest.
Vor dem Bensberger Kino und der Kreativitätsschule werden zwei neue Stolpersteine verlegt. Die kleinen Messingtafeln erinnern an lokale Opfer des Nationalsozialismus.
Trotz allgemeiner Haushaltskürzungen bleibt die Kulturförderung der Stadt mit 20.000 Euro stabil. Das Theas Theater erhält 12.500 Euro, der Puppenpavillon in Bensberg 7.500 Euro.
Auf dem ehemaligen Sportplatz in Katterbach sind ein neuer Beachvolleyballplatz und eine Pétanque-Bahn fertiggestellt worden. Die Anlagen stehen nun der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Für die großen Karnevalsfeiern 2027 zeichnet sich ab, dass sie in Schulturnhallen stattfinden werden. Die übliche Ausweichlocation, die zentrale Werkstatt, steht nicht zur Verfügung.
Die Projekte sorgen für besseren Zugang zu Kulturstätten, Sporteinrichtungen und schulischen Angeboten. Die Mahnmale werden zudem als bleibende Erinnerung an die Stadtgeschichte dienen. Da die Förderung der Künste erhalten bleibt, können lokale Einrichtungen ihre Arbeit ohne Unterbrechung fortsetzen.






