04 April 2026, 18:12

Gütersloh reformiert seine Stadtverwaltung: Weniger Stellen, mehr Effizienz ab 2025

Alte Stadtkarte mit detaillierten Gebäudelayouts und handgeschriebenen Texten zur Beschreibung der Stadtstruktur.

Gütersloh reformiert seine Stadtverwaltung: Weniger Stellen, mehr Effizienz ab 2025

Der Stadtrat von Gütersloh hat eine umfassende Umstrukturierung der Stadtverwaltung beschlossen, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen und Zuständigkeiten klarer zu regeln. Die Änderungen folgen auf den anstehenden Ruhestand des stellvertretenden Bürgermeisters Andreas Kimpel im Frühjahr 2025 und treten ab dem 1. Mai 2025 in Kraft. Mit der Reform entfällt zudem eine Stelle als stellvertretender Bürgermeister – langfristig sollen so Effizienz und Kosteneinsparungen erreicht werden.

Über die neue Struktur wurde am 14. November 2023 abgestimmt. Mehrere Schlüsselressorts werden neu geordnet: Die Volkshochschule und die Stadtbibliothek fallen künftig in den Verantwortungsbereich von Henning Matthes, dessen Dezernat in "Bildung, Soziales und Sport" umbenannt wird. Aufgaben der Digitalisierung und IT werden dem Hauptausschuss zugeordnet, während die Wirtschaftsförderung in den Finanzausschuss wechselt.

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Der Kulturausschuss übernimmt die operative Steuerung der Kultur Räume Gütersloh, doch bleiben weitere Anpassungen seiner Aufgaben vorerst unklar. Nach der Umstrukturierung werden das Kulturressort, die Kultur Räume Gütersloh sowie das NRW-Kultursekretariat direkt an Bürgermeister Matthias Trepper berichten. Zudem entsteht ab dem 1. Dezember 2025 eine neue Stabstelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsprävention, die dem Bürgermeister unterstellt sein wird.

Die Geschäftsordnung des Rates wird für die neue Wahlperiode überarbeitet. Der bisherige Integrationsrat firmiert künftig als "Ausschuss für Chancengleichheit und Integration". Zum ersten stellvertretenden Bürgermeister wurde Markus Kottmann (CDU) gewählt, zur zweiten Stellvertreterin Wiebke Heine (SPD) – beide unterstützen Trepper in seinen Amtsgeschäften.

Durch die Reform entfällt eine Stelle als Beigeordneter, während zentrale Aufgaben auf die Ausschüsse verteilt werden. Die Änderungen treten schrittweise in Kraft, wobei die meisten Anpassungen zum 1. Mai 2025 wirksam werden. Ziel sei eine schlankere Verwaltung mit klareren Verantwortungsstrukturen, heißt es aus der Stadtverwaltung.

Quelle