23 April 2026, 12:23

Peglows provokante These: Warum Männerbeziehungen Frauen schaden sollen

Logo des Büros für Gewalt gegen Frauen mit fetter schwarzer Schrift, einer Gruppe verschiedener Menschen, die in einem Kreis mit verschränkten Armen stehen, und einer hellgelben Sonne im Hintergrund.

Peglows provokante These: Warum Männerbeziehungen Frauen schaden sollen

Dirk Peglow: "Beziehungen mit Männern oft nachteilig für Frauen"

Peglow stützt seine Ratschläge auf Statistiken und behauptet, dass Partnerschaften mit Männern für Frauen häufig negative Folgen hätten. Er berief sich auf Studien, die zeigen, dass solche Beziehungen die Gesundheit von Frauen beeinträchtigen, das Stresslevel erhöhen und die finanzielle Stabilität verschlechtern können. Zudem wies er darauf hin, wie viele Männer Hausarbeit und emotionale Fürsorge auf ihre Partnerinnen abwälzten.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Auf Plattformen wie YouTube und Instagram verurteilten Nutzer:innen seine Aussagen als "Gehirnwäsche" und "männerfeindlich". Einige warfen ihm vor, die Gesellschaft bewusst spalten zu wollen. Selbst die Moderatorin Dunja Hayali reagierte im heute journal mit Lachen auf seine provokante These.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Später präzisierte Peglow seine Position gegenüber der Bild-Zeitung. Er betonte, keine pauschale Warnung vor allen Beziehungen aussprechen zu wollen und Männer nicht generell unter Generalverdacht zu stellen. Seine Äußerungen seien datenbasiert und nicht von persönlicher Voreingenommenheit geprägt, erklärte er.

Seine Haltung deckt sich mit Argumenten feministischen Autorinnen wie Emilia Roig, Beatrice Frasl und Pauline Harmange. Diese warnen seit Langem vor den strukturellen Risiken, denen Frauen in heterosexuellen Beziehungen ausgesetzt sind – und untermauern Peglows Thesen mit breiteren akademischen und gesellschaftskritischen Analysen.

Die Debatte um seine Aussagen hält an: Während Befürworter:innen seine Ratschläge als evidenzbasiert verteidigen, lehnen Kritiker:innen sie als ungerechtfertigte Verallgemeinerung ab. Die Diskussion hat erneut Fragen zu Geschlechterdynamiken, häuslichen Pflichten und der Sicherheit von Frauen in Partnerschaften aufgeworfen. Peglows Aussagen bleiben ein Zündstoff in den anhaltenden gesellschaftlichen Auseinandersetzungen.

Quelle