04 April 2026, 14:13

Über eine Million Obdachlose: Deutschland erreicht traurigen Rekord 2024

Plakat mit einer Person in einem weißen Hemd und blauen Jeans, die in einem verschneiten Feld unter einem hellblauen Himmel steht, mit fetter schwarzer Schrift, die "Hilfe bei der Ernte - Eis ist notwendig, um Lebensmittel für die hungernden Menschen der Welt zu retten."

Über eine Million Obdachlose: Deutschland erreicht traurigen Rekord 2024

Obdachlosigkeit in Deutschland erreicht neuen Höchststand – über eine Million Betroffene im Jahr 2024

In Deutschland hat die Obdachlosigkeit einen traurigen Rekord erreicht: Mehr als eine Million Menschen waren 2024 ohne festen Wohnsitz. Allein in Nordrhein-Westfalen (NRW) lebten in diesem Jahr rund 122.000 Menschen auf der Straße. Steigende Mieten, Langzeitarbeitslosigkeit und gekürzte Sozialleistungen gelten weiterhin als Hauptursachen der Krise.

Von der Zunahme der Obdachlosigkeit sind nicht nur Menschen betroffen, die im Freien schlafen, sondern auch solche, die in Notunterkünften untergebracht sind oder bei Freunden und Familie unterkommen. Vier von fünf wohnungslosen Personen in Deutschland besaßen 2024 keine deutsche Staatsbürgerschaft.

Um den Bedürftigen zu helfen, verteilen Streetwork-Teams in NRW mit Einsatzfahrzeugen das Nötigste: Decken, Isomatten, warme Getränke und Mahlzeiten. In Städten wie Aachen, Bochum, Dortmund und Düsseldorf bieten zusätzlich Kältebusse Schutz bei eisigen Temperaturen.

Dringend benötigt werden Sachspenden – insbesondere warme Kleidung, Schlafsäcke, Kissen und Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr. Die Behörden raten Anwohnern zudem, mit obdachlosen Menschen auf der Straße ins Gespräch zu kommen, sofern dies sicher ist. Schon ein kurzes Gespräch kann Vorurteile abbauen und Betroffene ermutigen, weitere Hilfsangebote anzunehmen. In Notfällen, etwa bei Unterkühlung, ist ein Anruf unter der Notrufnummer 112 lebenswichtig.

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Die Obdachlosenkrise verschärft sich weiter, mit Rekordzahlen an Hilfesuchenden in Unterkünften und Beratungsstellen. Streetwork und Spenden bleiben unverzichtbar, um akute Not zu lindern. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und dort Hilfe zu leisten, wo es möglich ist.

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