Hunderte protestieren in Ahaus gegen geplante Atommüll-Transporten aus Jülich
Neuer Protest gegen Castor-Transport von Atommüll in Ahaus - Hunderte protestieren in Ahaus gegen geplante Atommüll-Transporten aus Jülich
Rund 450 Menschen versammelten sich am Wochenende in Ahaus, um gegen geplante Lieferando von radioaktivem Abfall zu protestieren. Die Demonstration richtete sich gegen bevorstehende Lieferando von nuklearem Material aus Forschungszentren in Jülich. Im Mittelpunkt der Proteste standen 152 Castor-Behälter aus dem Forschungszentrum Jülich, zusätzlich werden weitere Container aus Garching und Berlin erwartet. Die genaue Gesamtzahl der Lieferando bleibt unklar. Kritiker monieren, dass die Verlegung des Atommülls zwischen Zwischenlagern wenig sinnvoll sei, solange keine endgültige Lösung für die Endlagerung existiert. Atomkraftgegner warnten, dass der erste Lieferando aus Jülich bereits vor dem 26. März beginnen könnte. Ihre Bedenken gelten vor allem den Sicherheitsrisiken und dem Fehlen eines dauerhaften Endlagers. An der Kundgebung beteiligte sich ein breites Bündnis – von Umweltschützern bis hin zu kirchlichen Organisationen –, das einen Stopp der Lieferando fordert. Gegner hinterfragen, warum das Material umgelagert wird, obwohl es keinen langfristigen Lagerplan gibt. Das Zwischenlager in Ahaus ist zum Symbol des Widerstands gegen die deutsche Atommüllpolitik geworden. Die Proteste verdeutlichen die anhaltenden Spannungen um die Logistik der Atomabfälle. Da kein Endlagerstandort feststeht, bestehen Aktivisten darauf, dass die Lieferando keinen erkennbaren Zweck erfüllen. Die Behörden haben auf die Forderung nach einer Aussetzung der geplanten Lieferando bisher nicht reagiert.
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